Hoffnung auf „normales“ Schuljahr

Im Herbst sollen Grund- und Mittelschüler wieder „normal“ in die Schule gehen dürfen – voraussichtlich ohne Maske und auch am Nachmittag. Die Frauengruppe im lvh begrüßt diese Entscheidung.

Viele Familien standen in und nach der Corona-Epidemie vor außergewöhnlichen Herausforderungen. Dabei waren es meistens die Frauen, die die Kinderbetreuung übernommen, Homeoffice und Homeschooling gleichzeitig abgewickelt und den Haushalt gestemmt haben. Die Folge: Zahlreiche Mütter mussten ihre Arbeit notgedrungen auf Teilzeit umstellen oder gar kündigen.

Die Ankündigung von Bildungslandesrat Philipp Achammer, dass mit Schulbeginn im Herbst die Kinder zwar unter Einhaltung von Sicherheitsabständen, aber ohne Masken und vor allem auch am Nachmittag zur Schule gehen sollen, kommentieren die Frauen im lvh positiv. „Die Perspektive, dass die Kinder wieder den Unterricht in seiner geregelten Form wahrnehmen, die Mensa besuchen und am Nachmittagsunterricht teilnehmen können, ist ein wichtiges Zeichen im Sinne der Familienentlastung. Diese Rahmenbedingungen sind unverzichtbar für eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele Frauen sind aufgrund der Corona-Krise unter starken Druck geraten und natürlich entscheidet sich eine Mutter für ihre Familie, wenn es keine Alternative gibt. Karrierepläne bleiben damit natürlich auf der Strecke und die finanziellen Auswirkungen aufgrund von Arbeitsreduzierungen stellten für viele ein großes Problem dar“, betont die Landesobfrau der Frauen im lvh, Petra Holzer.

Sollte es zu einem zweiten Lockdown oder weiteren Einschränkungen im Bildungswesen geben, hoffen die Unternehmerinnen auf die politische Unterstützung, damit die zusätzliche Betreuung der Kinder nicht zu Lasten der Arbeitskapazität der Frauen gehe.Foto Petra Holzer

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