Praxis- und Berufsorientierungstag im Ultental

Den richtigen Beruf zu finden stellt für viele Jugendliche eine große Herausforderung dar. Ausgehend von der Berufsinformationskampagne, organisiert von der Hoteliers-und Gastwirtejugend (HGJ) und den Junghandwerkern im lvh, haben die Ultner Handwerker unter der Federführung von lvh-Ortsobmann Stefan Schwarz für die Mittelschüler einen Praxistag in der Handwerkerzone von St. Walburg organisiert.

Schüler zu Gast bei Lignum HausSchüler zu Gast bei Lignum Haus„Unser Anliegen war es, den Heranwachsenden einen differenzierten Blick auf ihre Zukunftsperspektiven zu bieten. Dabei sollen sie nicht nur theoretische Informationen erhalten, sondern auch selbst Hand anlegen dürfen“, betonte lvh-Ortsobmann Stefan Schwarz. Mit diesem Ziel vor Augen wurde die Handwerkerzone in St. Waldburg in eine interaktive Werkstatt verwandelt. Bei verschiedenen Stationen erfuhren die Mittelschüler konkrete Details über verschiedene Berufsbilder und durften allerhand selbst ausprobieren.

So stellte das Unternehmen Lignum Haus (Lignum Haus GmbH) und die Tischlerei Karnutsch (Karnutsch Günter & Co. OHG) den Beruf des Tischlers vor. Dass man in einer Zimmerei nicht nur Holz hobelt und Kanten feilt, sondern auch Computer bedienen können muss, erklärte der Inhaber der Zimmerer Daniel Stafler (Staffler Daniel & CO. KG). Die Arbeit von einer Grafikdesignerin lernten die Schüler bei Petra Schwienbacher (Petra Schwienbacher Grafik und Text Tintenfuß) kennen. Und in der Pkw-Werkstatt Schwienbacher Jan erfuhren die Jugendlichen, wie vielfältig der Aufgabenbereich eines Karosseriebauers ist. Fachbegriffe wie „Kitten“ oder „Reifen auswuchten“ kennen die Schüler nun genau. Zum Staunen brachte die Kinder vor allem der Betrieb Kapaurer mit seinen vielfältigen Landwirtschaftsgeräten und Maschinen.
Tischler Patrick Mairhofer (Tischlerei Mairhofer & Co OHG) und Bezirksvertreter der Junghandwerker im Burggrafenamt war sehr darauf bedacht, die Jugendlichen in seinen Beruf einzuführen und begeisterte sie mit eigenen Erlebnissen, seinen Arbeiten weltweit und seinem Werdegang.

Die Vorteile einer Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe wurden von HGJ-Koordinatorin Hannah Tauber erörtert. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Einblick in den Südtiroler Tourismus sowie alle Infos rund um die Berufe in den Bereichen Service, Küche, Rezeption und Management. „Mit einer Ausbildung im Gastgewerbe steht den Schülerinnen und Schülern das Tor zur Welt offen“, sagte sie den neugierigen Jugendlichen. „Südtirols Tourismus steht gut da und bietet optimale Berufsaussichten. Nun geht es darum, die Jugendlichen von der dualen Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe zu begeistern“, sagt HGJ-Obmann Hannes Gamper.

 

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