Berufen auf den Zahn gefühlt

Ein Tag, ganz im Zeichen der Berufswahl wurde kürzlich für die dritten Klassen der Mittelschule Klausen organisiert. Die Junghandwerker und die HGJ besuchten die Schulabgänger und informieren über die Berufe im Handwerk und im Tourismus.

Schüler erproben sich im Maurerhandwerk Es war ein Tag voller wichtiger und lehrreicher Informationen für die Schüler der Mittelschule Klausen. Am Vormittag schilderten Hannes Prader (Prader Meistertischlerei) und Robert Gruber (Grubertechnik) von ihrem Beruf des Tischlers, zeigten Werkstücke und erzählten von spannenden Arbeitsaufträgen.
Am Nachmittag begaben sich die Schüler in verschiedene Betriebe. Gottfried Krapf, lvh-Bezirksobmann von Klausen, hat die Betriebsbesichtigungen zusammen mit seinem Team koordiniert und insgesamt zehn Handwerksbetriebe unterschiedlicher Sparten für die Besuche der Schulabgänger eingespannt. So besichtigten die neugierigen Drittklässler den Werkzeugmacher WF Mechanik in Vahrn. In Teis bei Villnöss wurde der Maurerbetrieb Fischnaller Arnold (Dämmplus) und die Nachbarsbetriebe sprich die Schlosserei Fischnaller Friedrich und die Tischlerei Krapf besucht. Auch der Bäckerei Überbacher und der Metzgerei von Ploner Thomas in Lajen wurde ein Besuch abgestattet.

In Klausen erklärte die Friseurin und Schönheitspflegerin M & K Beauty den Schülern ausführlich ihren Tätigkeitsbereich, so auch Helmut Krapf, der Elektrotechniker des Betriebes Hekra in Barbian. Zu Gast sein durften die Schüler auch beim Kfz-Mechatroniker Auto Fledersbacher – Garage Lewisch in Klausen und bei Auto Hofer, wo die Jugendlichen Einblick in die Werkstätten der Mechaniker erhielten. Alle Handwerker waren sehr darauf bedacht, die Jugendlichen in ihren Beruf einzuführen und begeisterten die Zuhörer mit eigenen Erlebnissen, Erfolgsgeschichten und Werdegängen rund ums Handwerk. Die Schüler waren beeindruckt von den vielseitigen aber auch anspruchsvollen Tätigkeiten in den praktischen Berufen.

Die Jugendlichen konnten sich zudem überzeugen, dass das Hotel- und Gastgewerbe vielseitige und verschiedene Arbeitsfelder bietet, die auch in Zukunft gefragt sind. Egal, ob vor oder hinter den Kulissen eines gastgewerblichen Betriebs: Es gibt immer Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen. „Je mehr Informationen die Jugendlichen über die Berufe erhalten, desto besser können sie gemeinsam mit den Eltern die für sie richtige Wahl treffen“, ist Konrad Kofler, HGV-Ortsobmann in Villnöss überzeugt. Anschließend stand die Besichtigung der Hotels „Goldenere Adler B&B“ und „Stephanshof“ in Klausen und Villanders auf dem Programm. Die Jugendlichen wurden dabei durch die einzelnen Bereiche der Hotels geführt.

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