Vergabegesetz nicht mehr anfechtbar - Ein Schritt in die richtige Richtung

Ganz zur Freude des lvh hat die neue Regierung gestern grünes Licht für das Vergabegesetz gegeben. „Es ist eine Vereinfachung und beträchtliche Reduzierung der Bürokratie. Kurz gesagt, ist es eine Erleichterung für Südtirols Unternehmen“, sagt lvh-Präsident Martin Haller. 

lvh-Präsident Martin Haller

Nicht einmal einen halben Tag, nachdem die neue italienische Regierung gestern vereidigt wurde, hat sie ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie hat grünes Licht für das im Juli im Südtiroler Landtag beschlossene und zwischenzeitlich von der alten Regierung beanstandete Vergabegesetz gegeben. „Das von der Südtiroler Landesregierung und vom Landeshauptmann vorangetriebene Vergabegesetz kann somit nun endlich in Kraft treten“, betont Gert Lanz, Fraktionssprecher der Südtiroler Volkspartei. Aufatmen können in Zukunft vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe, da man mit diesen Maßnahmen auf die Reduzierung von Bürokratie hoffen kann.

„Die Auftragsvergabe ist zurzeit ein bürokratisch aufwendiger und komplexer Prozess“, sagt Martin Haller, Präsident des lvh Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister. „Er kostet den Betrieben nicht nur sehr viel Zeit, sondern schreckt viele ab, an öffentlichen Aufträgen teilzunehmen. Wir freuen uns sehr, dass die neue Regierung so einen wichtigen Schritt gesetzt hat. So haben in Zukunft bei Ausschreibungen auch Klein- und Mittelbetriebe eine gerechte Chance. Bedanken möchte sich der lvh beim Landtagsabgeordneten Gert Lanz für seine Unterstützung. Er hat sich für die Umsetzung des Vergabegesetzes in dieser Form besonders stark gemacht.“ 

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