Welche Schritte stehen einem bei der Erbschaft bevor und was bietet der neue lvh-Dienst an?

Der Dienst des lvh beinhaltet die Erbschaftsmeldung an die Agentur für Einnahmen, den Antrag auf Erlass des Erbscheines sowie die Grundbuchs- und Grundkataster- und Grundgebäudekatasterumschreibungen.

Beim Ableben einer Person wird die sogenannte Erbschaft eröffnet. Zu allererst muss geklärt werden, ob der Verstorbene ein Testament hinterlassen hat oder nicht. Wenn ja, muss dieses zum Notar gebracht werden, damit das Testament veröffentlicht wird. Beim Fehlen eines Testaments muss die gesetzliche Erbfolge geklärt werden. Hinterlässt der Verstorbene Immobilien, Realrechte an Immobilien oder ein Vermögen mit bestimmtem Wert, muss eine Erbschaftsmeldung bei der Agentur für Einnahmen eingereicht werden. Das muss in der Regel innerhalb von 12 Monaten, ab dem Todestag, geschehen.

Die Erbschaftsmeldung beinhaltet Informationen über die Erben und eine Auflistung der Vermögenswerte. Um die Immobilien beim Grundbuch und Kataster umschreiben zu können, benötigen die Erben einen sogenannten Erbschein. Dieser muss beim Landesgericht Bozen beantragt werden und ist die Voraussetzung, damit die Erben ihr Eigentum im Grundbuch und Kataster eintragen können.

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