HSI: Gute Auftragslage – zu wenig Fachkräfte

Vertreter der Heizungs- und Sanitärinstallateure aus Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz haben sich vor Kurzem in Eppan getroffen, um sich über die wichtigsten Themen der Branche auszutauschen.

Die Vertreter aus Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz Die Vertreter aus Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz Vor Kurzem haben sich Heizungs- und Sanitärinstallateure aus vier Ländern in Eppan getroffen. Die Vertreter aus Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz diskutierten über die aktuelle Wirtschaftslage, die Entwicklung am Arbeitsmarkt und den Fachkräftemangel. Sie alle berichteten von einer guten Auftragslage – und einem Mangel an Fachkräften. Der Versuch, fehlende einheimische Arbeiter durch ausländische zu ersetzen, gelingt bisher nur bedingt. Harald Kraler, Obmann der Berufsgemeinschaft im lvh, möchte in Südtirol das Grundbildungsangebot erweitern, um die Ausbildung interessanter zu gestalten. Über Nachwuchswerbung und neue Lehrmittel informierten die Schweizer Experten. Auch die Delegation aus Österreich stellte die Ausbildung in den Fokus. Die deutschen Vertreter brachten mit smarten Technologien und der Arbeitswelt 4.0 Themen der Digitalisierung vor.
Diskutiert wurde auch die Installation von Infrarotheizungen. Aufgrund der niedrigen Investitionskosten sind diese Heizungen derzeit sehr gefragt. Oft kennen Kunden jedoch die hohen Betriebskosten nicht, die sich dahinter verbergen, weshalb die Installateure verstärkt darüber aufklären möchten. Uneins ist man sich noch über geeignete Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Um die Klimaziele einhalten zu können, bedarf es innovativer Lösungen.
Angesichts der länderübergreifenden Thematiken und Herausforderungen wurde der Entschluss gefasst, die Zusammenarbeit aller Beteiligten in Zukunft weiter auszubauen.

 

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