„Nicht WAS man macht, sondern WIE man was macht!"

Vor Kurzem hat die lvh-Berufsgemeinschaft der Maurer und Baumeister zu einem „Marktblitz" in Algund eingeladen. Dabei wurde auf die aktuellen Probleme im Bezirk hingewiesen und informative Kurzvorträge zu Themen wie Preiskalkulation, öffentliche Ausschreibungen und das WOBI abgehalten. Die Veranstaltung war auch für Nicht-lvh-Mitglieder offen und bot den idealen Rahmen für den persönlichen Austausch aller Burggräfler Maurer und Baumeister.

makrtblitz burggrafenamtNachdem Arnold Fischnaller, der Obmann der Baumeister und Maurer im lvh, die Anwesenden begrüßt und in den Abend eingeführt hatte, ging das Wort an den Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Luis Kröll. Dieser ging auf die zukünftigen Projekte auf Bezirksebene ein, machte dabei aber auch auf die gravierenden Probleme aufmerksam. „Vor allem in den Gemeinden herrscht in Rechtsfragen immer noch Unsicherheit und darüber hinaus fehlt auch einfach das Geld." Er wünschte sich Planungssicherheit sowohl für die Gemeinden als auch für die Betriebe.
Auf die aktuellen Vorhaben des WOBI (Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirols), dessen Preisvorgaben, Planungsrichtlinien und technische Normen ging Othmar Neulichedl (WOBI-Direktor des technischen Amtes West) ein. Dabei gab er auch eine Übersicht über den Modus der Ausschreibungen, stellte einige Bauprojekte vor und erklärte, wie Betriebe in das Vertrauensalbum des WOBI aufgenommen werden können. „Das WOBI ist einer der wichtigsten Bauauftraggeber in Südtirol", erklärte WOBI-Präsident Konrad Pfitscher. „Der Preis zählt zunehmend weniger und es wird mehr auf Qualität geachtet, auch wenn der Verwaltungsaufwand dabei höher ist", so Pfitscher weiter. Man achte bei Projekten auf die Qualität der Bauunternehmen sowie der Planung und der Ausführung. „Es kommt nicht so sehr darauf an, was man macht, sondern wie man was macht!" brachten die WOBI-Vertreter die Thematik auf den Punkt.
Einen Kurzvortrag über die Wichtigkeit einer sorgfältigen Preiskalkulation hielt Helmut Pirhofer (Consilia GmbH, Meran). „Man muss seine eigenen Zahlen kennen und dabei auch die Veränderungen stets im Auge behalten und sie nicht vergessen!"
Bei einer abschließenden Gesprächsrunde standen besonders die Arbeitssicherheit und die Auszahlungsmodi des WOBI im Fokus der Wortmeldungen. Das Fazit des informativen Abends war einstimmig positiv und alle waren sich einig, an einer inhaltlich sehr wertvollen Veranstaltung teilgenommen zu haben. Der nächste „Marktblitz" findet am 19. November im Pustertal statt.

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