Fotogalerie Landesmeisterschaft 2014

Am Donnerstag wurden die Landesmeisterschaft der Berufe und die Bildungsmesse „Futurum 2014" in der Messe Bozen erfolgreich eröffnet. Knapp 2.000 angemeldete Schüler strömen allein am Donnerstag den ganzen Tag über auf das Messegelände und informieren sich bei den Schauwerkstätten und Infoständen über die verschiedensten Berufs- und Bildungswege. Aber auch zahlreiche unangemeldete Gäste waren anzutreffen, da die Veranstaltung für alle Interessierten offen war!

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Eine gute Aus- und Weiterbildung liegt voll im Trend und ist in der heutigen Zeit unabdingbar. Das bewies die 5. Ausgabe der Ausbildungsmesse „Futurum", die in diesen Tagen in der Messe Bozen stattgefunden hat. Tausende Besucher verzeichnete die Veranstaltung bereits am ersten Tag. Am Freitag, dem besucherstärksten Tag, war der Ansturm noch einmal so groß. Besonderer Anziehungspunkt war die Landesmeisterschaft der Berufe, bei denen an die 200 Jugendliche ihr Talent bewiesen und in den Schauwerkstätten verschiedenste Aufgaben bewältigten. Die einzelnen Stationen luden zum Zuschauen ein und gewährten einen direkten Einblick in das vielfältige Tätigkeitsfeld der praktischen Berufe.Es wurden Autos repariert, Beine gewachst, Böden gelegt, Wände gestrichen, Öfen gebaut und Vieles mehr. Insgesamt 34 praktische Berufe waren in der Messe Bozen präsent. Und alle waren mit großem Eifer, Konzentration und Genauigkeit bei der Sache, denn einige Gewinner der einzelnen Berufssektoren erhalten ein Ticket nach São Paulo zur Berufsweltmeisterschaft im nächsten Jahr.
Hauptsächlich Schüler waren in der Messe Bozen in diesen Tagen anzutreffen, die ihnen einen idealen Überblick über ihre Zukunftsperspektiven gibt. Einige wussten schon genau, was sie später werden wollen, andere sind noch am Überlegen und ließen sich von den Eindrücken in der Messe Bozen inspirieren. „Es ist toll, dass man bei den Werkstätten genau sehen kann, was man in den einzelnen Berufen überhaupt alles macht", erzählte eine Schülerin aus Bozen begeistert. Auch für Jasmin Fischnaller, die Landesvorsitzende der Junghandwerker, ist das ein wichtiges Anliegen. „Durch den Einblick in die Werkstätten bekommen die Jugendlichen einen realitätsnahen Eindruck davon, wie modern und breitgefächert Handwerksberufe sind, wie viel Potenzial in ihnen steckt und welche Karrierechancen sich ergeben können."

Gut informiert in eine erfolgreiche Zukunft

Worldskills Italy klein294Am Nachmittag fand eine Bildungskonferenz statt, bei der Hartwig Gerstgrasser, der Bereichsdirektor der deutschen Berufsbildung der Autonomen Provinz Bozen, das Bildungssystem Südtirols vorstellte. Michael Hofer (Junghandwerker im lvh) und Hannes Gamper (Hotel- und Gastwirtejugend) berichteten von den Schulbesuchen der beiden Verbände. Das ganze Jahr über sind Vertreter der beiden Organisationen in den Südtiroler Schulen unterwegs und stellen die vielfältigen Berufe im Handwerk und Hotel- und Gastgewerbe vor. Ein weiteres sehr wichtiges Thema behandelte Michele Tiraboschi (Universität Modena), indem er über die duale Ausbildung sprach und dabei auf deren europaweite Auswirkungen und ihre Bedeutung für die Zukunft unserer Jugendlichen sprach.

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