Handwerk: Berufe mit Zukunft

Der Bezirksausschuss der Handwerker im lvh hat vor kurzem im Raiffeisensaal Sterzing einen Informationstag für Schüler und Eltern organisiert – mit großem Erfolg.

(von links): Petra Holzer, Philipp Achammer, Barbara Jäger, Thaddäus Mader und Harald FrenaDie Nachwuchssicherung ist für die Wipptaler Handwerker ein primäres Thema. „Jeder Sektor ringt mit dem Fachkräftemangel. Was liegt also näher, als den jungen Menschen und deren Eltern die Perspektiven in den praktischen Berufen aufzuzeigen“, unterstreicht lvh-Bezirksobfrau Petra Holzer. So beteiligten sich die Wipptaler Handwerker an einem Projekttag der Mittelschule Sterzing, bei dem sich einige Lehrlinge sowie die Goldmedaillengewinnerin der Floristen bei der letzten Berufs-WM 2019 in Kazan Lisa Hilpold präsentierten und über ihre Arbeit erzählten.

Am Abend organisierte der lvh-Bezirksausschuss ein Informationstreffen für Eltern. Den Einstieg der Veranstaltung bildete ein beeindruckender Kurzfilm über Südtiroler Lehrlinge und deren stolze Eltern. „Südtirol bringt dank der dualen Ausbildung hochqualifizierte junge Menschen hervor. Dadurch steigt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, sondern damit sinkt auch die Arbeitslosenrate. Wir werden auch zukünftig versuchen, das duale Ausbildungssystem zu stärken und die Lehre als attraktiven Bildungsweg anzubieten“, betonte Bildungslandesrat Philipp Achammer. Einen Impulsvortrag zum Thema „Schlüsselqualifikationen – worauf es ankommt“ hielt Barbara Jäger der Business Pool GmbH. Neben den handwerklichen Berufen stellte Harald Frena, Pflegedienstleiter am Krankenhaus Sterzing, die verschiedenen Berufsbilder in der Pflege vor. Den Abschluss des Informationstages bildete eine Diskussionsrunde, in der es um die aktuellen Lehrlings- und Fachkräftezahlen sowie um die Attraktivität von Arbeitsplätzen und die zukünftigen Herausforderungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ging.
„Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, die Aufmerksamkeit für die praktischen Berufe zu wecken“, sagt Holzer, „jetzt sind nämlich vor allem wir Unternehmer gefragt, wenn es darum geht, junge Menschen für das Handwerk zu begeistern.“

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