Junghandwerker: „Wir sind weiterhin gefordert"

Die Junghandwerker im lvh sind mittlerweile eine bekannte Realität in Südtirols Wirtschaftswelt: Mit viel Schwung, handfesten Aktionen und klaren Aussagen bringen sie die Anliegen der Jugendlichen auf den Punkt und setzen Akzente.

klausur jhw_2015_800Klausurtagung des Ausschusses der Junghandwerker„Wir Junghandwerker haben in der letztjährigen Klausur unsere Richtung und Leitvisionen festgelegt und zahlreiche neue Ideen und Projekte definiert. Davon wurde bereits einiges erfolgreich umgesetzt", freut sich Jasmin Fischnaller. Die Landesvorsitzende der Junghandwerker im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister nutzte die diesjährige Klausurtagung im Hotel Therme in Meran, um sich bei den Ausschussmitgliedern für ihren Einsatz zu bedanken. Im vergangenen Jahr waren die Junghandwerker auf zahlreichen Messen und Wirtschaftsschauen präsent, haben jugendspezifische Kurse organisiert und wie schon seit fast 20 Jahren zahlreiche Schulbesuche in den Mittel- und Berufsschulen unternommen. „Unsere Priorität setzen wir auf Aufklärung und Imagepflege. Die Südtiroler Jugendlichen wissen nämlich meist nicht, welche Chancen und Karrieremöglichkeiten das Handwerk bietet", ist die Landesvorsitzende überzeugt.


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Netzwerke in den Gemeinden aufbauen

Die jüngste Gruppe im lvh hat nicht zuletzt auch deshalb die Schirmherrschaft für das WorldSkills-Team übernommen. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Berufsweltmeisterschaft will man künftig die Netzwerke in den Gemeinden aufbauen und verstärken, denn vor allem die Präsenz vor Ort ist wichtig. „So können wir stärker auftreten und gemeinsam die Unternehmen und die Wirtschaftstreibenden auf die besonderen Bedürfnisse der Jugendlichen aufmerksam machen", erklärt Jasmin Fischnaller. Bei der Jahreshauptversammlung vor einigen Monaten waren die Mitglieder der Junghandwerker aufgefordert, ihre Anliegen und Anregungen niederzuschreiben. Die Ergebnisse wurden nun bei der Klausurtagung ausgewertet und nach Prioritäten gelistet. So werden sich die Junghandwerker auch in ihrem zweiten Amtsjahr intensiv um die Jugendarbeit und Imagepflege kümmern, sich künftig aber auch verstärkt zum Thema Berufsausbildung einbringen. „Wir haben bereits einiges geleistet, aber wir werden auch weiterhin gefordert sein", betonte Jasmin Fischnaller bei der Klausurtagung. „Das funktioniert natürlich nur in einem engagierten Team, wie wir es im Ausschuss der Junghandwerker sind."

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