22. Tag des Handwerks in der Mittelschule Jenesien

Welche Berufsmöglichkeiten es im Handwerk und im Hotel- und Gastgewerbe gibt und wie man in den einzelnen Berufen Hand anlegen kann, konnten die Schüler der Mittelschule Jenesien einen ganzen Vormittag lang ausprobieren.

jenesien sb_2017_800Die Mittelschuler auf Tuchfühlung mit dem HandwerkJenesiens Handwerkern und Gastronomen genügte es nicht, lediglich über die verschiedenen Berufe der einzelnen Sektoren zu informieren: sie ließen sich ganz etwas Besonderes einfallen: Insgesamt elf Handwerksbetriebe und vier Betriebe aus dem Gastgewerbe scheuten keine Mühen und verwandelten das Schulareal in eine interaktive Werkstatt. Dort konnten die Schüler selbst ausprobieren, was z.B. ein Zimmermann, eine Schönheitspflegerin oder ein Bodenleger können muss. „Die Jugendlichen müssen experimentieren! Nur so können wir ihr Interesse für das vielseitige Handwerk wecken. Aber auch die Handwerker selbst sehen wie wichtig Jugendarbeit ist. Alles in allem ein Erfolgsmodell." bestätigte Engelbert Rungger, einer der Hauptorganisatoren, der diese praxisnahe Aktion koordinierte. „Wir freuen uns sehr, dass es diese enge Zusammenarbeit unter den Handwerkern, Gastronomen, der Schule und der Gemeinde gibt. Es ist ein starkes Zeichen des Zusammenhalts!", betonte Johann Zöggeler, lvh-Ortsobmann von Jenesien.

Einblick in die Berufswelt ermöglicht

Zum 22. Mal wurde heuer wieder ein praktischer Einblick in die Berufswelt ermöglicht. An Arbeitsstationen stellten die Tischler, Zimmerer, Bodenleger, Installateure, Elektrotechniker, Landschaftsgärtner, Uhrenmacher, Schneiderinnen und Schönheitspflegerinnen ihre Arbeitsfelder vor. Zusätzlich konnten die Jugendlichen noch in einzelne Betriebe vor Ort hineinschnuppern und so einzelne Berufe wie Friseur, Bäcker, Koch, Servicefachkraft, Hotelrezeptionisten, Konditor und Patissier vor Ort kennenlernen. Als vorbildhaft und bedeutend sowohl für Jugendliche als auch Eltern bezeichnete die Direktorin Priska Neulichedl die Initiative: „Der Tag des Handwerks ist ein Vorzeigebeispiel, wie man die Schüler einfach und effizient für die praktischen Berufe begeistern kann. Ich bedanke mich bei allen Organisatoren und Beteiligten für die erfolgreiche Organisation!" Zum guten Gelingen dieses Projekts haben außerdem der Schulleiter Karl Mair und HGV-Ortsgruppenobmann Erich Gasser sowie die Elternvertreter und die Gemeindeverwaltung mitgewirkt.

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