lvh: Nahversorgung nur teilweise gesichert

Nahversorgungsbetriebe sollen in Südtirol verstärkte Unterstützung erfahren, verkündete gestern die Südtiroler Landesregierung. Auf der Strecke bleiben allerdings die Metzgereien und Bäckereien kritisiert der Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister.

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Die von der Landesregierung beschlossene Förderung von kleinen Handelsbetrieben in ländlichen Gebieten und peripheren Stadtvierteln stellt eine notwendige Aufwertung für Südtirols Dörfer dar. „Durch diese Unterstützungsmaßnahme kann die Nahversorgung vor allem in Südtirols kleinen Gemeinden gesichert und die fleisch headerAbwanderung verhindert werden", unterstreicht lvh-Präsident Gert Lanz. Eine wichtige Rolle in der Südtiroler Nahversorgung übernehmen auch die Metzgereien und Bäckereien. Um ihre Existenz zu sichern und ihnen neue Geschäftswege zu öffnen hat der lvh einen Abänderungsantrag zum Omnisbusgesetz eingereicht, der die Ausschankmöglichkeit dieser Betriebe vorsieht. „Unverständlicherweise wurde dieser Punkt von der zuständigen Gesetzgebungskommission nicht behandelt, obwohl auch Metzger und Bäcker zu den zentralen Nahversorgern gehören", erklärt Lanz. Wenn schon eine Förderung für Nahversorgung ausgearbeitet wird, sollten allen Beteiligten die gleichen Chancen eingeräumt werden. Nur dann könne man von gezielter Förderung sprechen, so der Verbandpräsident.

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