Wir müssen unseren Beruf sichtbarer machen!

Wir müssen unseren Beruf sichtbarer machen!

 Zahlreich waren die Themen der diesjährigen Jahresversammlung der Berufsgemeinschaft der Floristen. Für 2014 hat man sich Vieles vorgenommen. Neben neuen Projekten und dem Willen, das Berufsbild der Floristen stärker zu etablieren und sichtbar zu machen, war auch der Tätigkeitsbericht des abgelaufenen Jahres Gegenstand der Sitzung.

"Wir müssen alles daran setzen, dass unser Beruf sichtbarer wird", hob Ausschussmitglied Thomas Mair hervor und sagte weiter: "Wir werden entweder mit Gärtnern verwechselt oder für einfache Bastler gehalten." Für die Sensibilisierung für den Floristenberuf habe man bereits im vergangenen Jahr als Berufsgemeinschaft an diversen Veranstaltungen, wie etwa den Gartentagen in Klausen oder einem Tischdekorationskurs in der Laimburg, teilgenommen. Auch für 2014 ist schon Einiges geplant, allerdings rief Mair die anwesenden Floristen dazu auf, auch selbst aktiv zu werden. Auch die im vergangenen Jahr neu gewählte Vizeobfrau Rosmarie Kircher, betonte dies in ihrer Ansprache: "Nehmt an den Aktionen teil, zeigt Präsenz, stellt euren Beruf vor", appellierte sie an die Anwesenden. Einen Überblick über die anstehenden Tätigkeiten gab wiederum Thomas Mair. Neben einer Lehrfahrt nach Zürich im August und einem Kurs bei Phillip von Arx seien auch mehrere Seminare in Vorbereitung. Weiteres Ziel ist die Teilnahme an den Landesmeisterschaften der Berufe, bei denen junge Floristen ihr Können zeigen und neue Erfahrungen sammeln sollen. "Sechs Nachwuchsfloristinnen und -floristen werden im Juni ihre Fachprüfungen ablegen", berichtete Mair erfreut, wobei er auch die gute Kooperation der Schule Laimburg mit der Berufsgemeinschaft betonte. "Es ist sehr wichtig, dass wir initiativ werden und auch selber auf die Ausbildung der Jugendlichen achten", sprach Mair. Auch Florian Stuefer, Fachlehrer der Schule Laimburg betonte die Wichtigkeit der Ausbildung durch die Floristen selbst: "Wenn ein Beruf nicht selber ausbildet, stirbt er aus", gab Stuefer zu bedenken. Er informierte auch, dass im Biennium in der Laimburg bereits Kurse zur Arbeitssicherheit in den Schulplan integriert sind und durchgeführt werden. Norbert Insam, der Obmann der Berufsgruppe Kunsthandwerk, zu der auch die Floristen gehören, erzählte von den Schwierigkeiten, Dinge zu verkaufen, die in erster Linie nur "schön" sind und eigentlich keinen pragmatischen Zweck erfüllen. "Aber es braucht auch diese Berufe und auf Grund ihrer Exklusivität und Qualität schaffen sie es auch, zu überleben", unterstrich Insam. Dann berichtete er von der Zusammenarbeit der Berufsgemeinschaften im Kunsthandwerk bei verschiedenen Ausstellungen, wobei er vor allem die Kooperation der Floristen mit den Bildhauern thematisierte. Er führte auch die Unika an, einer Kunsthandwerkschau in Gröden, zu der Insam auch die Floristen einlud. Ebenso rief er dazu auf, sich auch verstärkt mit der Kunstfachschule Gröden zu vernetzen.

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