lvh besucht Vizebürgermeister von Bozen

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Handwerk und der Gemeinde Bozen zählt zu den wichtigen Prioritäten des lvh. Mit mehreren Anliegen besuchte eine lvh-Delegation kürzlich den Vizebürgermeister Luis Walcher.

Der lvh zu Gast beim Vizebürgermeister von Bozen: (v.l.) Thomas Pardeller (lvh-Direktor), Martin Haller (lvh-Präsident), Luis Walcher (Vizebürgermeister), Stephan Konder (Stadtrat für Wirtschaft), Hannes Mussak (lvh-Vizepräsident).

„Wir pflegen bereits eine gute Zusammenarbeit mit der Bozner Gemeindeverwaltung, möchten diese aber im Sinne unserer Mitglieder weiter ausbauen“, brachte es lvh-Präsident Martin Haller auf den Punkt. Unter den Nägeln brennen den Handwerkern gleich mehrere Themen, allen voran das Dieselfahrverbot. Das Fahrverbot ist bereits seit 1. Juli in Kraft. Bis zum 31. Dezember 2019 sind Fahrzeuge, welche zum Transport von Gütern genutzt werden, allerdings vom Fahrverbot ausgenommen. „Die Mobilität ist für Handwerker eine Grundvoraussetzung für die tägliche Arbeit. Handwerker müssen in das Zentrum fahren, weil sie dort eine Baustelle haben, einen Notfalldienst leisten oder einen Zubringerdienst erledigen müssen“, unterstrich Haller. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Luis Walcher wurden mögliche Lösungsansätze besprochen. Der lvh pocht konkret auf die komplette Ausnahme der betroffenen Betriebe. Eine Intervention des lvh gab es auch hinsichtlich eines Durchzugskorridors für die Pendler von Jenesien und aus dem Sarntal.

Eine verstärkte Ausreizung der Spielräume sieht der lvh in Bozen bei den öffentlichen Ausschreibungen. „Aufträge der öffentlichen Hand stellen nach wie vor wichtige Arbeiten für die lokalen Betriebe dar. Durch das neue Vergabegesetz konnte der Zugang für Kleinbetriebe gesichert werden, allerdings gilt es auch diese zu nutzen“, betonte lvh-Vizepräsident Hannes Mussak.

Gemeinsam Überlegungen anstellen wollen die Gemeinde und der Wirtschaftsverband auch hinsichtlich der Zustelldienste von Online-Paketen in der Stadt. „Wir können davon ausgehen, dass der Verkehr in Zukunft weiter zunehmen wird. Umso wichtiger ist es, Überlegungen für zuverlässige Zubringerdienste wie z.B. die Einrichtung einer zentralen Sammelstelle anzustellen“, erklärte Haller.

Abschließend sprachen die lvh-Vertreter das Thema der Auf- und Abladeplätze in der Landeshauptstadt an. „Insbesondere in Hinblick auf die zukünftige Baustelle in der Zone Hadrianplatz/Palermostrasse sollten wir bereits jetzt gemeinsame Lösungen andenken, um die Arbeit der Handwerker und Dienstleister während der Bauphase weiterhin zu ermöglichen“, sagte Mussak.

 

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