Sicherheit ist Handarbeit
Wie ein Betrieb in Blumau zeigt, was Arbeitssicherheit wirklich bedeutet.
In der Werkhalle von Resch & 3 in Blumau geht es um Maschinen, Metall und Präzision. Das Unternehmen entwickelt und fertigt stationäre und mobile Blockbandsägen sowie weitere Sägetechnik, individuell geplant und weltweit im Einsatz. Technik, die funktionieren muss – zuverlässig, dauerhaft und unter realen Bedingungen. Genau deshalb spielt ein Thema im Betrieb eine zentrale Rolle: Arbeitssicherheit.
Für Rudolf Lantschner einen der Geschäftsführer von Resch & 3 ist das keine Randfrage.
„Unsere Mitarbeitenden sind für uns das höchste Gut, deshalb ist die Arbeitssicherheit für uns das wichtigste Thema im Betrieb“, sagt er.
Sicherheit ist Teil der Unternehmenskultur
In vielen Betrieben wird Sicherheit erst dann sichtbar, wenn Vorschriften erfüllt werden müssen. Bei Resch & 3 ist es umgekehrt: Sicherheit beginnt im Alltag. Unterweisungen, regelmäßige Schulungen und dokumentierte Sicherheitsbesprechungen gehören selbstverständlich dazu. Verantwortlichkeiten sind klar geregelt, Abläufe definiert.
Lantschner formuliert es pragmatisch:
Um dieses Niveau zu halten, setzt der Betrieb gezielt auf Weiterbildung. Auch Angebote des lvh werden genutzt, um Mitarbeitende regelmäßig zu schulen und auf dem neuesten Stand zu halten.
Zwischen Gesetz und Realität
Gerade im Handwerk zeigt sich, dass Arbeitssicherheit mehr ist als ein Regelwerk. Südtirols Betriebe arbeiten meist kleinstrukturiert, mit direkten Teams und kurzen Entscheidungswegen. Unternehmerinnen und Unternehmer stehen oft selbst in der Werkstatt oder auf der Baustelle. Verantwortung ist nicht delegiert – sie ist persönlich.
Diese Nähe verändert den Blick auf Sicherheit. Sie wird nicht nur kontrolliert, sondern gelebt.
Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck. Neue Dokumentationspflichten, zusätzliche Kontrollen und immer komplexere Vorgaben sollen Sicherheit erhöhen. Doch viele Betriebe erleben, dass mehr Bürokratie nicht automatisch mehr Schutz bedeutet. Entscheidend bleibt, ob Maßnahmen im Arbeitsalltag tatsächlich funktionieren.
Prävention statt Papier
Resch & 3 steht exemplarisch für viele Südtiroler Handwerksbetriebe: Sicherheit entsteht durch Prävention, durch Schulung und durch Aufmerksamkeit im täglichen Arbeiten.
Das bedeutet nicht weniger Verantwortung – im Gegenteil. Es bedeutet, Sicherheit dort zu verankern, wo sie Wirkung hat: im Betrieb selbst.
Denn am Ende geht es nicht um Statistiken oder Vorschriften.
Es geht um Menschen.
Und darum, dass sie nach einem Arbeitstag gesund nach Hause gehen.
Fotos: Arbeitssicherheit ©Alan Bianchi
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