Transport und Entsorgung von Stein- und Glaswolle

Wie bereits bekannt ist, müssen Baustellenabfälle, welche synthetisch mineralische Fasern (Glaswolle oder Steinwolle) beinhalten, mittels Analysen überprüft und analysiert werden ob diese als ungefährliche (EAK 17 06 04*) oder gefährliche Abfälle (EAK 17 06 03*) klassifiziert werden.

Die Einstufung der Fasern (ob gefährlich oder nicht) ist aus den Datenblättern ersichtlich und können vom Hersteller beim Einkauf gefordert werden.
Sollten die Abfälle mit EAK 170604* klassifiziert werden, reicht das technische Datenblatt aus und es besteht keine Notwendigkeit für weitere Analysen. Eine Kopie der Dokumentation (zusätzlich zum Abfallbegleitschein) muss während des Transportes aufbewahrt und auf Anfrage den Kontrollorganen vorgezeigt werden. Gefährliche Abfälle mit EAK 17 06 03* hingegen können lediglich mit Frächtern transportiert werden, welche gemäß Art. 5 des Verzeichnisses für Umweltfachbetriebe eingetragen sind.

Diese Kodifizierung verpflichtet zudem den Erzeuger/Besitzer gefährlicher Abfälle:

  • zur Führung des Ein- und Ausgangsregisters
  • zur Mud-Erklärung

Für weitere Fragen steht Ihnen die lvh-Rechtsabteilung unter 0471/323277 gerne zur Verfügung.

Hier finden Sie das Rundschreiben des Landesamtes für Umwelt mit allen Details...

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