Handwerk in Bozen: Gesprächsaustausch mit Caramaschi

 

Covid-19 bringt viele gesundheitliche wie wirtschaftliche Herausforderungen mit sich, welche die Planungssicherheit für Unternehmen auf den Kopf stellt. Nichtsdestotrotz könne die „ruhigere“ Zeit für die Fort- und Umsetzung wichtiger Projekte genutzt werden, sind sich lvh und Bozner Gemeindeverwaltung einig.

lvh-Vizepräsident und Bezirksobmann von Bozen Stadt Hannes Mussak - Foto: Florian Andergassenlvh-Vizepräsident und Bezirksobmann von Bozen Stadt Hannes Mussak - Foto: Florian AndergassenVon den Einschränkungen aufgrund von Corona ist besonders die Landeshauptstadt betroffen. Umso wichtiger ist der direkte Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Bei einer Videokonferenz haben sich lvh-Präsident Martin Haller und sein Vizepräsident sowie Bezirksobmann von Bozen Stadt Hannes Mussak mit Bürgermeister Renzo Caramaschi über die aktuellen Herausforderungen ausgetauscht. „Ich bin überzeugt, dass die aktuelle Situation, aber auch die Zukunft nur gemeinsam gemeistert werden kann. Daher möchte ich den Gesprächsaustausch zwischen Gemeindeverwaltung und Verbänden noch stärker ausbauen“, brachte es Caramaschi auf den Punkt. Die lvh-Spitze begrüßt diese Initiative. „Wir pflegen bereits eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen und ein noch stärkerer Informationsaustausch ist in Hinblick auf zahlreiche Themen auf jeden Fall begrüßenswert“, unterstrich Hannes Mussak. Konkret nannte er zum Beispiel die stärkere Einbindung von lokalen Handwerkern bei öffentlichen Aufträgen oder angemessene Zufahrtsmöglichkeiten in Bozen. Gerade im Zentrum der Landeshauptstadt müssten Regelungen gefunden werden, die das Arbeiten ermöglichen und zum Beispiel nicht durch Fahrverbote blockieren.

lvh-Präsident Martin Haller unterstrich die Notwendigkeit, bestehende Bau- und Infrastrukturprojekte in der Landeshauptstadt in der Corona-Zeit fertigzustellen, wo weniger Verkehr und somit keine Staus zu den Pendlerzeiten entstehen. Für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Bozen seien Mobilitäts- und Infrastrukturprojekte ebenso wichtig wie Entwicklungsmöglichkeiten in den verschiedenen Gewerbezonen. „Schnelle Wege und wichtige Verkehrsanbindungen zeichnen attraktive Unternehmensstandorte aus. Es gibt einige Verkehrsprojekte, die es in Zukunft zur Verkehrsentlastung und schnelleren Zugänglichkeit noch umzusetzen gilt“, betonte der lvh-Chef.

Diese und weitere Themen sollen fortan gemeinsam regelmäßig diskutiert und mit Lösungsansätzen ergänzt werden. „Wenn uns diese Krise eines lehrt, dann ist es der verstärkte Zusammenhalt. Das Handwerk möchte seine Stärke und Mitarbeit anbieten, wenn es darum geht, Bozen noch attraktiver zu machen in Hinblick auf den Unternehmensstandort, die Ausbildung und Arbeit sowie die nachhaltige Lebensqualität“, unterstrichen Mussak und Haller.

 

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