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Orientierungspraktika als Schlüssel zur Fachkräftesicherung

Im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Landesrätin Magdalena Amhof, Abteilungsdirektor Stefan Luther sowie der Führung des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) mit Präsident Martin Haller und Direktor Walter Pöhl standen die Weiterentwicklung der Orientierungspraktika sowie der territoriale Weiterbildungsfonds.

Datum
16.04.2026
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Besonderes Augenmerk lag auf der Neugestaltung des Abkommens zu den Orientierungspraktika, das derzeit überarbeitet wird. Bereits mehrere Gespräche und unterschiedliche Entwürfe wurden dazu diskutiert.


„Wenn Jugendliche schon früh Erfahrungen mit attraktiven Arbeitsplätzen in Südtirol machen, dann ist die Chance größer, dass sie auch längerfristig bleiben. Mit dem neuen Rahmenabkommen wollen wir die Qualität der Orientierungspraktika als Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt stärken“, sagt Arbeitslandesrätin Madgalena Amhof dazu. Dies sei im Interesse aller. 


Für das Handwerk sind Orientierungspraktika ein zentrales Instrument, um junge Menschen frühzeitig mit der Realität der Arbeitswelt vertraut zu machen. 

„Nur wer praktische Einblicke erhält, kann wirklich verstehen, welche Berufe es gibt, welche Tätigkeiten dahinterstehen und welche Perspektiven sich eröffnen“, betonte lvh-Präsident Martin Haller.

Gerade im Handwerk ermöglichen diese Praktika einen unmittelbaren Zugang zu Berufen, die im Alltag oft wenig sichtbar sind. Gleichzeitig bieten sie den Betrieben die Chance, frühzeitig mit potenziellen Fachkräften in Kontakt zu treten. Aus Sicht des lvh sind Orientierungspraktika daher nicht nur ein Instrument der Berufsorientierung, sondern auch eine wichtige Investition in die Zukunft und ein wirkungsvolles Mittel zur Fachkräftesicherung. Alle Gesprächspartner zeigten sich zuversichtlich, dass im laufenden Prozess ein gemeinsamer Konsens gefunden werden kann.

Weiterbildung als gemeinsamer Hebel
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war der territoriale Weiterbildungsfonds. Dabei wurde ein konstruktiver Austausch über aktuelle Entwicklungen geführt. Aus Sicht des lvh sind erste Schritte in die richtige Richtung erkennbar. lvh-Direktor Walter Pöhl unterstrich die Bedeutung, die bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten konsequent zu nutzen: „Eine territoriale Weiterbildungseinrichtung, die mehrere Sektoren abdeckt, könnte flexibel auf die Bedürfnisse der Betriebe reagieren und eine effiziente Qualifizierung im gesamten Land sicherstellen. Diese sollten wir nutzen.”


Im Bild (von links): Stefan Luther (Direktor Amt für Arbeitsmarktbeobachtung), Magdalena Amhof (Landesrätin), Martin Haller (lvh-Präsident) und Walter Pöhl (lvh-Direktor) – Foto © lvh.apa

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