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Logistik- und Transportunternehmen für eine effiziente Mobilität entlang der Brennerachse

„Für eine effiziente Mobilität der Menschen und der Waren entlang der Brennerachse müssen Schiene und Straße bestmöglich genutzt werden“: darüber sind sich der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Alexander Rieper sowie Thomas Baumgartner, Delegierter für den Brenner des italienischen Verbandes der Transportunternehmen ANITA und Alexander Öhler, Obmann der Berufsgemeinschaft der Warentransporteurinnen und -transporteure im lvh, einig.

Datum
20.01.2026
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Bei einem Treffen, das kürzlich in Bozen stattfand, wurde darüber diskutiert, wie ein funktionierender, effizienter Waren- und Personenverkehr über den Brenner gestaltet werden kann. Eine dringende Notwendigkeit und ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Südtirol und Italien – rund 70% des nationalen Exportes überquert die Alpen.

Für den Straßenverkehr gelte es, an einer gesamteuropäischen Lösung zu arbeiten. Auf der Nordtiroler Seite ist die künstliche Reduzierung der Kapazität der Autobahn abzubauen, insbesondere was das Nachtfahrverbot betrifft. Studien belegen, dass Staus und stockender Verkehr den Ausstoß um das Dreifache erhöhen: dies soll durch eine Entzerrung des Verkehrs verhindert werden. Während der Arbeiten an der Lueg-Brücke sowie in Hinblick auf die anstehenden Arbeiten der Deutschen Bahn entlang der Brennerachse sollten daher das Nachtfahrverbot sowie die doppelte Nachtmaut ausgesetzt werden, um einen flüssigeren Verkehr zu garantieren. 

„Ziel muss es sein, zumindest für die LKWs neuester Generationen, die um über 97 % weniger Partikel und Stickstoffoxide emittieren, die verschiedenen Einschränkungen auf Tiroler Seite aufzuheben“, so Rieper, Baumgartner und Öhler.

Anstatt auf Verbote, sollte man auf innovative Lösungen setzen: Ausbau einer Ladeinfrastruktur für die E–Mobilität, Lärmschutzwände und Einkapselung der Autobahn an sensiblen Abschnitten, Förderung der Investitionen in einen modernen Fuhrpark.

Entscheidend ist in diesem Zusammenhang auch die Verlagerung sowohl des Waren- als auch des Personenverkehrs auf die Schiene. Dafür brauche es einerseits mehr Wettbewerb, um das Preis-Leistungsverhältnis zu verbessern, andererseits müssen der Ausbau der Kapazitäten sowie die Erneuerung der Strecken und die Stärkung von Verladebahnhöfen rasch vorangetrieben werden. „Die zeitgerechte Eröffnung des Brennerbasistunnels spielt dafür eine zentrale Rolle“, so Rieper, Baumgartner und Öhler abschließend.

Quelle und Foto: Unternehmerverband Südtirol

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