Holzbaumeister/innen und Zimmerer/innen begrüßen Förderung für privaten Holzbau
Die Entscheidung des Südtiroler Landtages, künftig auch private Bauherren stärker zu fördern, die auf die Holzbauweise setzten, sorgt bei der Berufsgemeinschaft für Optimismus. Dieser Schritt sei ein wichtiges Signal für Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und die Stärkung des heimischen Handwerks.
„Die Ausweitung der Holzbau-Förderung auf private Bauvorhaben ist ein wichtiger Schritt und ein entscheidender Impuls für unsere Betriebe“, betont Richard Nagler, Obmann der Holzbaumeister/innen und Zimmerer/innen im lvh. Holz als Baustoff spiele nicht nur eine zentrale Rolle im Klimaschutz, sondern sichere auch Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Forstwirtschaft bis zum Handwerk. Wichtig ist dabei, dass insbesondere kleinstrukturierte Betriebe zum Zuge kommen und von den Fördermaßnahmen profitieren.
Besonders positiv bewertet die Berufsgemeinschaft, dass damit ein Anreiz geschaffen wird, verstärkt auf regionale Ressourcen zurückzugreifen. Die Holzbauweise stehe für energieeffizientes, ressourcenschonendes und modernes Bauen und entspreche zugleich der Bautradition im Alpenraum.
„Holz ist ein natürlicher Rohstoff und ein hervorragender Bauträger. Es vereint Stabilität, Nachhaltigkeit und Wohnqualität wie kaum ein anderes Material“, erklärt Nagler.
Der lvh spricht sich zudem dafür aus, begleitend zur Förderung auch Beratungsangebote auszubauen und Innovationen im Holzbau gezielt zu unterstützen. Nur so könne das volle Potenzial dieses zukunftsweisenden Baustoffs ausgeschöpft werden. Um dieses Thema wird es unter anderem auch beim Holzbaukongress gehen, der am Freitagvormittag, 24. April 2026 im Forum Brixen stattfindet.
Im Bild: Richard Nagler, Obmann der Holzbaumeister/innen und Zimmerer/innen im lvh – (c) lvh.apa
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