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Aus Grau wird Grün: Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026 gestartet

Asphalt und Beton versiegeln unsere Böden – mit negativen Folgen für Klima, Natur und Lebensqualität. Ein neuer Wettbewerb im Alpenraum sucht deshalb gelungene Entsiegelungsprojekte, die zeigen, wie versiegelte Flächen wieder zu lebendigen Böden werden. Bis zum 22. Juni 2026 können private Grundstückseigentümer, Gemeinden und Unternehmen ihre Projekte einreichen und Gutscheine im Wert von je 750 Euro gewinnen.

Datum
23.04.2026
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Versiegelte Böden sind zu einem ernsthaften Problem geworden: Wo Asphalt und Beton den Boden bedecken, kann Regenwasser nicht versickern, Straßen und Höfe heizen sich stark auf, und unser Lebensraum wird spürbar ungemütlicher. Entsiegelung macht diese Prozesse rückgängig und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung, zum Hochwasserschutz, zur Biodiversität und fördert die Lebensqualität.

Vom Parkplatz zur Blumenwiese – was Entsiegelung bedeutet

Entsiegelung bedeutet, versiegelte Flächen wieder durchlässig zu machen und sie ökologisch aufzuwerten. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Ein ehemaliger Asphaltparkplatz wird zur begrünten Stellfläche mit Rasengittersteinen, eine nicht mehr genutzte Betonzufahrt verwandelt sich in einen naturnahen Garten, oder eine brachliegende Gewerbefläche wird renaturiert. Auch kleinere Maßnahmen wie das Aufbrechen versiegelter Hofeinfahrten oder das Anlegen von Versickerungsmulden zählen dazu. Entscheidend ist: Der Boden kann wieder Wasser aufnehmen, Pflanzen wachsen, und unsere Umgebung wird lebenswerter.

Wettbewerb sucht inspirierende Beispiele

Damit gelungene Entsiegelungsprojekte im Alpenraum sichtbar werden und andere zum Nachmachen inspirieren, führt das vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) geförderte Projekt „Flächenentsiegelung im Alpenraum" aktuell einen Wettbewerb für Entsiegelung und Bodenaufwertung 2026 durch.

Gesucht werden Projekte, die versiegelte Flächen bereits erfolgreich wieder in lebendige Böden verwandelt haben – egal ob klein oder groß, ob auf privatem Grund, in Unternehmen oder im öffentlichen Raum. Alle können mitmachen! Die vier besten Projekte werden mit Gutscheinen im Wert von je 750 Euro ausgezeichnet. Einreichschluss ist der 22. Juni 2026.

Planungsmethodik für ländliche Gemeinden

Der Wettbewerb ist Teil eines umfassenderen Projekts: Im Rahmen von „Flächenentsiegelung im Alpenraum" erarbeiten die Auftragnehmer ifuplan und Plattform Land gemeinsam mit den Pilotgemeinden Steingaden im Landkreis Weilheim-Schongau und Vöran bei Meran eine praxisnahe Planungsmethodik zur kommunalen Entsiegelung für ländlich geprägte Gemeinden im Alpenraum. Ziel ist es, Kommunen konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um Entsiegelungspotenziale zu erkennen und umzusetzen.

Jetzt bewerben und inspirieren!

Private Grundstückseigentümer, Gemeinden und Unternehmen im Alpenraum sind eingeladen, ihre Entsiegelungsprojekte einzureichen und damit andere zu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Denn jeder Quadratmeter entsiegelter Boden zählt – für das Klima, für die Natur und für lebenswerte Siedlungsräume.

 

Wichtige Informationen

Einreichfrist: 22. Juni 2026

Preisverleihung: Herbst 2026

Alle Informationen zur Teilnahme und zum Wettbewerb:

Deutsch: www.plattformland.org/2026/03/04/wettbewerb-fuer-entsiegelung-und-bodenaufwertung-2026/

 

Quelle und Foto: Plattform Land

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