„Skiservicequalität darf eingefordert werden“

Laut einer kürzlich veröffentlichen ASTAT-Studie kommen 75,2% der Skifahrer ohne Fremdbeteiligung zu Sturz. „Wahrscheinlich könnte ein beträchtlicher Teil dieser Unfalle durch eine korrekt gewartete Skiausrüstung vermieden werden“, betont der Obmann der Sportgerätetechniker im lvh Roberto Moling.

Roberto Moling, Obmann der Skiservicetechniker im lvhGerade wenn es um die eigene Sicherheit geht, stehen Qualität und Seriosität an erster Stelle. Vor 10 Jahren haben die Sportgerätetechniker das sogenannte Leading Skiservice Qualitätssiegel ins Leben gerufen, um jene Betriebe auszuzeichnen, welche für Sicherheit und Qualität stehen. „Diese Werte gehen mit fortlaufenden Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen einher“, erklärt Roberto Moling, Obmann der Sportgerätetechniker im lvh, „ebenso wichtig ist der regelmäßige Austausch mit Berufskollegen.“

Mindestens einmal im Jahr sollten die Skier zu einem Rund-um-Check bei einem professionellen Ski-Service gebracht werden, empfehlen Südtirols Sportgerätetechniker. Vor allem die richtige Einstellung der Bindung sei ausschlaggebend, um schwere körperliche Verletzungen oder unnötige Stürze zu vermeiden. Erst vor kurzem hat die Berufsgemeinschaft im lvh eine Untersuchung vorgestellt, laut der zahlreiche Skier Mängel aufweisen und damit eine Gefahr auf den Skipisten darstellen.

„Skifahrer haben das Recht, korrekt und vor allem vollständig informiert zu werden. Außerdem sollten sie die Sicherheit und Qualität bei der Wartung auch konsequent einfordern, um nicht Opfer einer unseriösen Express-Dienstleistung werden“, unterstreicht Moling.

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