Über 200 Teilnehmer bei lvh-direkt Informationsabenden

Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltungsreihe waren die Themen Arbeitssicherheit, wirtschaftliche Konjunktur, Fachkräftebedarf sowie anstehende steuerlichen Neuheiten im Jahr 2020.

Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit und nahmen an den Infoabenden teil. In Schlanders, Meran, Bozen, Brixen und Meran fanden kürzlich die lvh-direkt-Informationsabende statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, lvh-Mitglieder über aktuelle und handwerksrelevante Themen zu informieren. Dieses Jahr ging es vorwiegend um Rechte und Pflichten der Betriebe bei Kontrollen vom Arbeitsinspektorat, um die betrieblichen Herausforderungen in Hinblick auf Digitalisierung und Fachkräftemangel, steuerliche Neuigkeiten im Jahr 2019 sowie um geplante Neuerungen für 2020. Referenten der Veranstaltung waren der Direktor des Arbeitsinspektorates Sieghart Flader, der Direktor des Wirtschaftsforschungsinstitutes (WI-FO) Georg Lun sowie der jeweils zuständige lvh-Bezirksbüroleiter.

Besondere Aufmerksamkeit unter den vielzähligen Besuchern weckte das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz. „Oberstes Ziel ist die Vermeidung von Unfällen und die Entwicklung einer Arbeitssicherheitskultur in den Betrieben“, unterstrich Arbeitsinspektor Flader, der erläuterte, wie die Betriebe ausgewählt und kontrolliert werden.

WI-FO-Direktor Lun berichtete über die gute Ertragslage der Südtiroler Wirtschaftstreibenden, die Aufteilung der Wirtschaftssektoren und die Beschäftigungsquote im Handwerk. „Ähnlich wie in anderen Sektoren, ist auch das Handwerk mit zwei wesentlichen Herausforderungen konfrontiert: der Digitalisierung und dem Fachkräftemangel“, erklärte Lun. Insbesondere der starke Fachkräftebedarf schränke die Unternehmen in ihrer Innovationsfähigkeit und dem betrieblichen Wachstum ein.

Für großes Interesse sorgten wichtige steuerliche Neuheiten, angefangen von der elektronischen Fakturierung sowie den neuen Zuverlässigkeitsindikatoren ISA, die seit heuer die Sektorenstudien ersetzen.

Ab Juli 2020 soll die Grenze für Bargeldzahlungen auf 2.000 Euro gesenkt werden, weiters sind Strafen bei Missachtung der POS-Pflicht vorgesehen. Positiv bewertet wird insbesondere die Fortsetzung der Super-Abschreibung in Höhe von 130 Prozent und der Mega-Abschreibung in Höhe von 270 Prozent.

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