Meisterbund hat neuen Obermeister

Im Rahmen der ersten konstituierenden Sitzung haben die Mitglieder des Südtiroler Meisterbundes ihren neuen Obermeister und dessen Stellvertreter gewählt.

(von links): Peter Mayrl, Andreas Köhne, Ester Brunini und Horst Pichler Er ist 37 Jahre alt, hat den Meister im Handel und kommt aus Kiens. Peter Mayrl war bereits in den letzten fünf Jahren im Rat des Südtiroler Meisterbundes aktiv und wurde heute zum neuen Obermeister gewählt. Ebenso gewählt wurden seine Stellvertreter: für die italienische Sprachgruppe ist dies Ester Brunini (Glasermeisterin) aus Bozen und für die deutsche Sprachgruppe sind es Horst Pichler, Schmiedemeister aus Deutschnofen und Andreas Köhne, Küchenmeister aus Schenna, welche sich die Legislatur teilen.

Peter Mayrl hat verschiedene Pläne und Ziele, die er in den kommenden fünf Jahren umsetzen möchte. „Mein Vorgänger Martin Haller hat bereits viele Themen und Anliegen realisiert. Weitere gilt es zu verfolgen und neu anzugehen. Wir möchten auf jeden Fall unsere gute Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsverbänden, der Handelskammer und dem Amt für Lehrlings- und Meisterausbildung fortsetzen. Es soll wieder Treffpunkte mit Austausch- und Netzwerkmöglichkeiten für die Meister geben sowie das Angebot der Meisterausbildung erweitert werden. All diese Aufgaben möchte und will ich allerdings nicht allein angehen, sondern gemeinsam mit einem starken Meisterrat, der schon in den vergangenen fünf Jahren viel Engagement und Initiative gezeigt hat“. In einer Klausurtagung im Sommer sollen die Themenschwerpunkte für die kommenden fünf Jahre definiert werden.

Der Südtiroler Meisterbund zählt mittlerweile über 500 Mitglieder und setzt sich seit seiner Gründung für die Interessenvertretung der Meisterinnen und Meister in Südtirol ein. „Wir sind mit dem Ziel gestartet, die Sichtbarkeit der Meister zu erhöhen, die Wertschätzung und Anerkennung für diesen Ausbildungsweg zu steigern und junge Menschen für eine Meisterausbildung zu begeistern. Ich denke wir konnten bereits vieles bewegen und erreichen. Gemeinsam werden wir diesen Weg fortsetzen“, erklärt der neue Obermeister.

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