Junghandwerker: Digitalisierung im Fokus

Digitalisierung, brauchen wir das überhaupt? Was bedeutet zunehmende Digitalisierung für den Nutzer und wie kann der lvh seine Mitglieder bei dieser Entwicklung unterstützen? Diese und weitere Fragen stellten sich die Junghandwerker im lvh Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister bei ihrer Jahresversammlung am gestrigen Freitag. Bei der Diskussion der Junghandwerker und Ehrengäste zu diesem Thema war die Kernaussage aller Referenten eindeutig: Digitalisierung und Innovation sind im Handwerkssektor nicht mehr wegzudenken.

JH Gruppenbild

 

Passend zum Thema der Vollversammlung "Digitalisierung" wurde der Veranstaltungsort gewählt, der NoiTech Park in der Bozner Industriezone. Im Rahmen der Jahresversammlung diskutierten die Junghandwerker zusammen mit den geladenen Ehrengästen über die Wichtigkeit der Innovation und legten dabei ein besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung. Nach den Begrüßungsworten von Jasmin Fischnaller, der Landesobfrau der Junghandwerker wurden die Junghandwerker auch von den Ehrengästen Martin Haller, dem neugewählten lvh-Präsidenten, dem Landtagsabgeordneten Gert Lanz und von Bildungsrat Philipp Achammer willkommen geheißen. „In Südtirols Betrieben wird jeden Tag Innovation betrieben, neue Ideen und Produkte entwickelt und stets an der Fortentwicklung von bestehenden Prozessen gearbeitet“, betonte Martin Haller. Auch Achammer bekräftigte, dass die Digitalisierung als Chance in Südtirol gesehen werden sollte, zumal sie aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sei.

Einen Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung mit den lvh-Vizepräsidenten Giorgio Bergamo und Hannes Mussak, Andreas Pöhl (Pöhl KG), Hannes Krapf (Elektro Krapf) und Tobias Nussbaumer (Steinobjekte des Nussbaumer Tobias). Die Gesprächsteilnehmer teilten ihre Meinungen über die Bedeutung der Digitalisierung im Handwerk und schlugen eine Brücke vom traditionellen zum innovativen und digitalisierten Handwerk.

Um die innovativen Ideen umzusetzen, bedarf es meist einer gediegenen und gut überlegten Finanzierung. In einem Referat über Betriebsfinanzierungen ging Paul Michaeler des Ressorts Kreditanalyse der Südtiroler Volksbank auf einzelne Aspekte ein.

„Ich denke, es war ein sehr gelungener und interessanter Abend, der dazu inspiriert hat, über den Tellerrand des traditionellen Handwerks zu blicken. Gleichzeitig haben wir einige interessante Beispiele gesehen, dass es sich auch lohnt, auf Innovation und Digitalisierung zu setzen“, so das Resümee von Jasmin Fischnaller.

 

 

 

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