Handwerksspitze besucht Landesrat Vettorato

Im Fokus des Treffens zwischen den Spitzenvertretern des lvh und dem Landesrat stand vor allem die italienische Berufsbildung.

Im Bild (von links): Walter Pöhl, Hannes Mussak, Giuliano Vettorato, Giorgio Bergamo, Martin Haller (2. Reihe), Horst Pichler und Thomas Pardeller.Der frischgewählte lvh-Präsident Martin Haller stattete dem italienischen Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Italienische Bildung und Kultur, Umwelt und Energie Giuliano Vettorato einen Besuch ab gemeinsam mit seinen Vizepräsidenten Hannes Mussak und Giorgio Bergamo, dem Vorstandsmitglied Horst Pichler sowie lvh-Direktor Thomas Pardeller und lvh-Vizedirektor Walter Pöhl.

Ziel des Treffens war es, gleich mehrere Themen anzusprechen, allen voran die italienische Berufsbildung. „Es sollte uns gelingen, die praktische Ausbildung besonders in der italienischen Bevölkerung als attraktiven Ausbildungsweg zu verankern. Weiters müssen die faktischen Unterschiede in der Ausbildung italienisch- und deutschsprachiger Schüler behoben werden mit dem Ziel, die Ausbildung in ganz Südtirol homogen und qualitätsvoll zu gestalten“, betonte Haller. Der lvh wünscht sich außerdem eine stärkere Vermarktung der Matura über die Berufsbildung. „Wir sind natürlich gerne bereit, hierzu unser Know-how und unsere Erfahrungen einzubringen“, erklärte der Verbandschef.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Unterredung waren die Bereiche Energie und energieeffizientes Bauen, welche für viele Handwerksbetriebe nach wie vor Kernthemen darstellen. Andiskutiert wurden außerdem die verkehrsbeschränkenden Maßnahmen Nordtirols auf der Brennerroute sowie die Altreifenentsorgung, welche vorwiegend die Kfz-Werkstätten betreffen. „Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit mit dem Landesrat und sind zuversichtlich, dass unseren Anliegen auch konkrete Taten folgen werden“, ergänzte Martin Haller.

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