Starke Stimme für kleine und mittlere Unternehmen in Europa

Die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen als unverzichtbare Basis für eine erfolgreiche Zukunft Europas stehen im Mittelpunkt des KMU-Verbandes UEAPME. Am 6. November wurde dieser umbenannt in SMEunited. Mit klaren Forderungen geht der Verband ins Rennen.

Starkes KMU-EuropaDie Schaffung einer unternehmerfreundlichen Gesellschaft, die Nutzung der Chancen der Digitalisierung, die Verbesserung des Zugangs zu Finanzierungsinstrumenten und die Bekämpfung des Fachkräftemangels sind klare Ziele, die sich der neu benannte europäische Verband SMEunited für die Zukunft auf die Fahne geschrieben hat. Auch in Hinblick auf die Europawahl 2019. „Eine noch stärkere Stimme und ein zukunftsorientiertes Memorandum soll Klein- und Mittelbetrieben größeres Gewicht und mehr Sichtbarkeit gegenüber EU-Institutionen und Interessensgruppen in Brüssel verleihen. Oberstes Ziel ist es, die europäische KMU-Politik mitzugestalten und die KMU in Europa zu stärken“, erklärt lvh-Präsident Gert Lanz.

Die Stärkung der KMU in Europa ist die grundlegende Botschaft der zehn Prioritäten in dem formulierten Memorandum des SMEunited. KMU sollen mehr denn je bei der Gestaltung der Zukunft der Europäischen Union berücksichtigt werden. Die Botschaft der europäischen KMU an die europäischen Entscheidungsträger: Nicht nur über KMU zu reden, sondern zu handeln. „Als Motor des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts brauchen KMU eine unternehmerische Gesellschaft, qualifizierte Mitarbeiter, Finanzmittel für Innovationen und Investitionen, gleiche Wettbewerbsbedingungen und die echte Verwirklichung des Binnenmarktes“, fordert Lanz.

Eine konkrete Forderung ist außerdem die Anerkennung Europas für die Leistung der kleinen und mittleren Unternehmen. Sie sind die Grundlage für Europas Wirtschaft und Gesellschaft. Es müssten daher verstärkt Initiativen gesetzt werden, die an die Größe, die Herausforderungen und die Realität der 24 Millionen KMU und Handwerksbetriebe in Europa angepasst sind. „Unsere Unternehmen wollen und können zu einem starken Europa beitragen. Hierzu müssen sie allerdings wettbewerbsfähig bleiben, Innovationen betreiben und Chancen nutzen können, wie diese zum Beispiel die Digitalisierung bietet“, unterstreicht Lanz.
SMEunited vertritt über seine Mitglieder 12 Millionen Kleinstbetriebe sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus über 30 Ländern.

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