Elektrotechniker blicken in die Zukunft

Trendthemen von A wie autonomes Fahren bis Z wie Zusammenarbeit diskutierte der Berufsbeirat der Elektrotechniker vor Kurzem bei der Klausurtagung in Kohlern.

Die Mitglieder des Berufsbeirats der Elektrotechniker mit lvh-Präsident Gert Lanz (links) bei der KlausurtagungEnergiewende, Handwerk 4.0 und Fachkräftemangel beschäftigten die Elektrotechniker. Bei der Klausurtagung in Kohlern besprach der Berufsbeirat vor Kurzem die Trends des Sektors und setzte sich gemeinsame Ziele für die kommenden fünf Jahre. Größten Wert will der Beirat auf die Aus- und Weiterbildung legen. Nach dem Motto „Vorsprung durch Wissen“ möchten die Elektrotechniker die Berufsmatura unterstützen und Fachkurse für Quereinsteiger anbieten. Ein besonderes Augenmerk wollen sie auf die Wirtschaft 4.0 richten. Im Bereich der Elektrotechnik müssen vor allem technische Standards und Normen für das Smart Home entwickelt werden. Betriebe und Berufsschulen müssen sich auf diesen Wandel vorbereiten. Angesichts des Fachkräftemangels soll vermehrt kommuniziert werden, wie hochtechnologisch und abwechslungsreich der Beruf des Elektrotechnikers ist. Das duale Bildungssystem soll weiter aufgewertet und die berufliche Orientierung von Jugendlichen optimiert werden.

Effizientere Arbeit soll hingegen durch Kooperationen möglich werden. In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern sieht die Berufsgemeinschaft großes Potenzial. Betriebe können mehr Dienstleistungen anbieten, größere Aufträge stemmen und so allen Kundenwünschen gerecht werden.

Für die verschiedenen Schwerpunktthemen bestimmte der Berufsbeirat einzelne Mitglieder als Ansprechpartner. Hannes Krapf ist für Aus- und Weiterbildung zuständig, Alexander Steinhauser für den Bereich Technik, vor allem für das Richtpreisverzeichnis. Hans Duffek widmet sich der Öffentlichkeitsarbeit und den Kooperationen. Bei der Wahl des Obmanns gelangten die Berufsbeiratsmitglieder zu keinem Ergebnis.

 

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