Heizungs- und Sanitärinstallateure streben neue Berufsbezeichnung an

Die Aufwertung des Berufsbildes, die Verbesserung der Grundausbildung und der Fachkräftemangel waren vor kurzem Themen der Jahreshauptversammlung der Heizungs- und Sanitärinstallateure im lvh. Im Rahmen der Veranstaltung fanden auch Neuwahlen statt.

Der Berufsbeirat der Installateure für Heizungs- und Sanitäranlagen mit dem neuen Obmann Harald Kraler (Mitte)Der Berufsbeirat der Installateure für Heizungs- und Sanitäranlagen mit dem neuen Obmann Harald Kraler (Mitte)Im NOI Techpark haben die Heizungs- und Sanitärinstallateure vor Kurzem ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Als großes Ziel wurde genannt, die Berufsbezeichnung in „Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechniker“ zu ändern. Der neue Name soll die vielfältigen Aufgaben widerspiegeln, mit denen die Installateure täglich konfrontiert sind. Der Beruf wird immer mehr von Technik und Elektronik beeinflusst. Dieser Entwicklung soll mit dem Zusatz „-techniker“ Rechnung getragen werden.

Der scheidende Obmann Reinhard Ambach berichtete über die Tätigkeiten der Berufsgemeinschaft in den vergangenen 15 Jahren. Neben den vielen Aussprachen mit Politikern und Amtsdirektoren betonte er vor allem, wie wichtig die Nachwuchsarbeit sei, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Beim Berufsbeirat bedankte Ambach sich für die gute Zusammenarbeit.

Durch die anschließende Wahl führte Martin Haller, lvh-Vizepräsident und Obmann der Berufsgruppe Installation & Facility. Harald Kraler löst Reinhard Ambach als Obmann ab. In den Berufsbeirat gewählt wurden Theo Oberhofer, Harald Psenner, Christoph Mair, Manfred Regele, Stefan Pisetta, Elmar Trojer, Markus Rabensteiner, Andreas Untergassmair, Johannes Ambach und Patrick Kienzl. Der neue Obmann Harald Kraler appellierte an die Berufskollegen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um die Interessen der Berufsgemeinschaft bestmöglich zu vertreten und eine höhere Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft zu erreichen. Kraler betonte außerdem, wie wichtig ein gutes Berufsbild sei, um qualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben, aber auch um Jugendliche für den Beruf zu begeistern. Ein Schwerpunkt in den kommenden Jahren liege deshalb insbesondere auf der Imagearbeit.

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