Müssen stärker auf den Binnenmarkt setzen!

Die zukünftige Wirtschaftsförderung soll in Südtirol vorwiegend auf die Internationalisierung und Innovation ausgerichtet sein. Der Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh) macht sich nun für eine Erweiterung dieser Bereiche stark.

LAnz portrait rede 200Gestern hat Landeshauptmann Arno Kompatscher die zukünftige Ausrichtung der Wirtschaftsförderung vorgestellt. Diese soll sich vor allem auf strategische Bereiche konzentrieren wie Energie, neue Technologien, Forschung und Entwicklung usw. „Um den Binnenmarkt zu stärken - und ich denke dies sollte ein prioritäres Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung sein – sollten diese Bereiche auf jeden Fall erweitert werden. Export ist wichtig, aber wir sollten auch die Kaufkraft von außen hier im Land z.B. durch den Tourismus stärker nutzen", erklärt lvh-Präsident Gert Lanz. Zu berücksichtigen sei auch die Ausbildung der Jugend. Fakt sei, dass ein Großteil der Arbeitsplätze in der Peripherie bestehen und diese auf keinen Fall eliminiert werden können. In einer strategischen Regionalentwicklung müsse auch dieser Gedanke zu den vorrangigen Aktionsfeldern der Politik werden.
„Nicht zu unterschätzen ist auch die soziale Kompetenz der Betriebe: Viele Handwerker sind ehrenamtlich für das Vereinswesen tätig und leisten damit einen großen Mehrwert für die Gesellschaft und das Funktionieren des gesellschaftlichen Lebens. Dies sind die Erfolgsfaktoren, die zum heutigen Wohlstand beigetragen haben, das sollten wir nicht vergessen", unterstreicht Lanz. Kompatscher sicherte beim gestrigen Treffen zu, konkrete Überlegungen anzustellen, diese Bereich in die zukünftige Wirtschaftsförderung noch zu integrieren.

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