Duale Ausbildungspolitik auf dem richtigen Weg

Die nationale Zusage von Unterrichtsministerin Stefania Giannini steht: Um das Modell der dualen Ausbildung zu forcieren, soll nun ein runder Tisch eingerichtet werden. „Jetzt müssen die notwendigen Rahmenbedingungen sowohl für Jugendliche als auch Ausbilder geschaffen werden, damit unsere wertvolle Berufsbildung nicht verloren geht", betont lvh-Präsident Gert Lanz.

lanz vertikal 298Das Unterrichts- und Arbeitsministerium wollen gemeinsam mit Südtirol und den Regionen Lombardei, Piemont und Aosta über das Modell der dualen Ausbildung diskutieren. Dies sicherte gestern die Unterrichtsministerin Stefania Giannini den lokalen Assessoren für Bildung und Arbeit zu. „Für das Südtiroler Handwerk ist diese eine bedeutende Maßnahme und ein Schritt in die richtige Richtung, das Modell der dualen Ausbildung zu festigen", erklärt der Präsident des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister Gert Lanz. Dasselbe Ziel unterstrich auch Landesrat Philipp Achammer im Rahmen des lvh-Bildungskongresses, der letzte Woche im Rahmen der Landesmeisterschaft der Berufe stattfand.
„Die duale Ausbildung hat einen hohen Stellenwert und bedeutsame Auswirkung auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung. Wenn wir vermeiden wollen, dass die Lehrlingszahlen weiter schrumpfen, müssen sowohl für Lehrlinge als auch für Unternehmen neue Anreize geschaffen werden", sagt Lanz. Südtirol könne als einziges Land mit dualer Ausbildung eine substantielle Rolle übernehmen, das seine Erfahrungen und sein Know-how zur Berufsbildung einbringt. „Die Durchlässigkeit des Systems haben wir bereits erzielt, nun müssen wir versuchen die Inhalte noch weiter auszubauen", so der Verbandspräsident.

 

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