Erste Ausbildungsmappe Südtirols wird am Freitag vorgestellt

Jährlich werden die über 3.000 Lehrlinge in Südtirol sowohl in der Schule als auch im Betrieb mit zahlreichen Unterlagen, Formularen, gesetzlichen Bestimmungen usw. überschwemmt. Die Gefahr den Überblick zu verlieren bzw. überhaupt den Nutzen der ausgehändigten Dokumente zu verstehen, ist dabei groß.

Gruber-Michael-Obmann-Tischler-Die Berufsgemeinschaft der Tischler im lvh will dies nun ändern: Anhand eines Pilotprojektes soll jeder Lehrling der ersten Klasse der Tischler im Berufsbildungszentrum Bruneck eine sogenannte AUSBILDUNGSMAPPE erhalten. Sie fungiert als Ordnungsinstrument und ist die Verknüpfung zwischen dem Lehrling, dem Betrieb und der Schule. Einerseits beinhaltet sie wichtige Unterlagen wie den Lehrlingsausbildungsplan, die Beschreibung des Berufsbildes, die Arbeitsplatzbeschreibung für Minderjährige usw., andererseits dient sie dem Lehrling als Sammelordner für Dokumente, persönliche Fortschritte und als Dokumentation der Ausbildung.

"Mein Ziel. Mein Weg. Meine Ausbildung." 

Welche Vorteile die erste Ausbildungsmappe Südtirols hat und welche Ziele damit angestrebt werden, erläutern folgende Personen im Rahmen einer Pressekonferenz am 12. September 2014 um 11 Uhr im Haus des Handwerks in Bozen:

  • Martin Haller, lvh-Vizepräsident
  • Michael Gruber, lvh-Obmann der Tischler
  • Cäcilia Baumgartner, Direktorin Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung
  • Karl Forer, Bildungsbeauftragter der Firma Elpo
  • Christoph Steinkasserer, Berufsschullehrer Berufsbildungszentrum Bruneck

Zwei angehenden Tischlerlehrlingen wird die Ausbildungsmappe im Rahmen der Pressekonferenz offiziell übergeben.

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