Pensionen: “Auf Worte sollen Taten folgen“

Ministerpräsident Giuseppe Conte hat kürzlich verkündet, dass im Rahmen der vorgesehenen Steuerreform auch Änderungen für die Rentner zu erwarten sind. „Wir begrüßen diese Entscheidung sehr”, unterstreicht der Obmann der Althandwerker im lvh Johann Zöggeler, „nun müssen aber auch konkrete Maßnahmen folgen.“

Johann Zöggeler, Obmann der Althandwerker im lvhSowohl auf nationaler als auch lokaler Ebene befürworten die Althandwerker die Entscheidung der italienischen Regierung zugunsten bereits pensionierter Personen. Entsprechende Ankündigungen ließ kürzlich Premierminister Conte verlauten.

„Wir fordern seit geraumer Zeit eine angemessene Besteuerung in Hinblick auf die Renten. Insofern ist die Mitteilung des Ministerpräsidenten sehr zu begrüßen. Gleichzeitig hoffen wir, dass diese Ankündigung nicht nur leere Worte sind, sondern nun konkrete Taten folgen werden“, betont Zöggeler.

Die Altersvorsorge fair und korrekt zu regeln, ist laut den Althandwerkern im lvh aus zwei Gründen notwendig: zum einen zählen die italienischen Rentner zu den am höchsten besteuerten in ganz Europa (z.B. auf eine Bruttorente von jährlich 20.000 Euro zahlt man hierzulande Irpef in Höhe von ungefähr 20 Prozent (4.000 Euro) während der Durchschnittswert der restlichen Länder bei 13 Prozent liegt) und zum anderen würde eine Verringerung der Steuerlast auf die Renten eine Grundlage der Fairness darstellen. „Es ist paradox, aber die Rentner zahlen höhere Steuern als Arbeitnehmer aufgrund von niedrigeren Abzügen. „Mit der Steuerreduzierung für die Arbeitnehmer, nicht aber für die Rentner, wurde ein weiteres Ungleichgewicht geschaffen, das unbedingt aus dem Weg geräumt werden muss“, erklärt Zöggeler.

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