Junghandwerker: Wichtiges Treffen in Mailand

Letztes Wochenende haben sich Italiens Junghandwerker in Mailand getroffen, um überregionale Kontakte zu knüpfen und sich über wichtige wirtschaftliche Themen auszutauschen. Mitten dabei waren auch Jasmin Fischnaller, die Landesvorsitzende der Südtiroler Junghandwerker im lvh, und Ausschussmitglied Patrick Mairhofer, die das Treffen als eine sehr lehrreiche Erfahrung bezeichneten. „Uns ist es wichtig, sich mit den anderen auszutauschen und seine Erlebnisse und Erfolge zu teilen", so das Fazit der beiden.

junghandwerker mailand vollversammlung 800Von links: Marco Nardin, Jasmin Fischnaller und Patrick MairhoferEin Austausch des jungen Handwerks – unter diesem Motto stand die Vollversammlung der Junghandwerker auf nationaler Ebene, die letztes Wochenende in Mailand abgehalten wurde und zu der junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Italien angereist waren. Mittendrin dabei waren auch eine Delegation aus Südtirol: Landesvorsitzende der Junghandwerker im lvh Jasmin Fischnaller, Ausschussmitglied Patrick Mairhofer und die Landessekretärin der Junghandwerker Hannelore Schwabl waren der Einladung des Confartigianato gefolgt und für das Treffen in die EXPO-Stadt gereist. Bei der Sitzung stellte der italienische Junghandwerkerpräsident Marco Nardin das „Programm des neuen Handwerks des 21. Jahrhunderts" vor. „Unser Projekt soll die Identitätskarte für das Handwerk des 21. Jahrhunderts sein. Es zeigt unsere Wurzeln und unsere Werte, die wir den nachfolgenden Generationen weitergeben möchten", verlautete Nardin. „Das Handwerk hat die Geschichte durchlebt, ist aber alles andere als ein Relikt aus der Vergangenheit", so Nardin weiter und er betonte, dass das Handwerk auf diese Werte aufbauen muss, um zum Unternehmer der Zukunft zu werden.

Neues Leitbild des jungen Handwerks

Über das Programm erfreut zeigte sich Jasmin Fischnaller, die Landesvorsitzende der Südtiroler Junghandwerker im lvh: „Die Programmschrift beschreibt in acht Punkten das neue Leitbild des jungen Handwerks in Italien, das sich in einer technologischen und digitalen Zukunft zurechtzufinden muss und bereit ist, sich der Moderne anzupassen", so Fischnaller. „Die Technologie hält zunehmend Einzug in unsere Werkstätten. Sie ist sozusagen ein neues Arbeitsutensil, das die handwerkliche Produktion unterstützt und Präzision und Qualität fördert." Fischnaller bezeichnete das Treffen als wichtige Schnittstelle zum überregionalen Kontakteknüpfen und dem Austauschen von Erfahrungen. „Die Treffen auf nationaler Ebene stärken den Austausch und die Kommunikation zwischen den italienischen Regionen. Es ist der Geist des Aufbruchs zu spüren und das Bedürfnis zur Mitsprache und Veränderung. Es tut gut zu sehen, dass wir in Südtirol bereits auf dem richtigen Weg sind, wenn nicht sogar schon einen Schritt voraus. Die Begeisterung dieser jungen Leute bestärkt uns im jeweiligen Beruf und beflügelt uns, neue Projekte anzugehen," ist Fischnaller überzeugt.

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