lvh-Frauen informieren sich über EURAC-Studie

Was im Vinschgau begann, hat inzwischen weltweit Beachtung gefunden: die wissenschaftliche Studie mit dem Namen CHRIS erforscht die Gründe für besonders häufige Erkrankungen in Südtirol. Die lvh-Frauen im Bezirk Vinschgau informieren sich im Rahmen einer Lehrfahrt in die Biomedizinischen Abteilung der EURAC Bozen genau darüber.

Frauen VinschgauDie lvh-Frauen des Bezirks Vinschgau zu Besuch im EURAC-Zentrum für BiomedizinBeispielsweise Herzkreislauferkrankungen: Das wissenschaftliche Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Umwelteinflüsse und Gene dafür und für weitere Erkrankungen verantwortlich sind. Die Ergebnisse sind vor allem aber auch die Grundlage für gezielte Forschungen mit einer direkten Rückwirkung auf die Südtiroler Bevölkerung, da sie die frühzeitige Diagnose und die Behandlung von Krankheiten verbessern können. Professor Peter Pramstaller und sein EURAC-Team können bereits internationale Erfolge vorweisen. Möglich geworden ist dies nicht zuletzt durch die große Bereitschaft der Vinschger Bevölkerung, die sich an der Studie beteiligt. Im Krankenhaus Schlanders wurde ein eigenes CHRIS-Zentrum für Untersuchungen eingerichtet, die Hausärzte vor Ort und der Südtiroler Sanitätsbetrieb unterstützen das Projekt. Denn um aussag​ekräftige und repräsentative Ergebnisse erzielen zu können, ist es notwendig, dass so viele Menschen wie möglich teilnehmen.

Eine große Möglichkeit für die Bevölkerung

"Letztlich wollen wir den Menschen aber auch etwas zurückgeben, deren Lebensstil verbessern und Krankheiten vorbeugen", so Prof. Pramstaller zu den Zielen der CHRIS-Studie.
Vor Kurzen hatten die lvh-Frauen im Bezirk Vinschgau unter Leitung der Obfrauen Rita Egger und Maria Wallnöfer eine eigene Lehrfahrt zum EURAC-Zentrum für Biomedizin nach Bozen organisiert. „Für viele Südtirolerinnen und Südtiroler bietet die CHRIS-Studie die Möglichkeit, einen kostenlosen Gesundheitscheck durchzuführen. Gleichzeitig ruft die CHRIS-Studie Initiativen ins Leben, die dazu beitragen, den alltäglichen Lebensstil der Südtiroler zu verbessern und Risiken für verbreitete Krankheiten zu senken, was für uns alle ein Gewinn ist", erklärt Egger.
Professor Pramstaller und sein Team gaben spannende Einblicke und präsentierten interessante Erkenntnisse aus ihrer Forschung und zeigten sich erfreut über das große Interesse und den Besuch aus dem Vinschgau.

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