Schwarz: „Chance für Aufträge nutzen"

Ulten – Das neue lokale Vergabegesetz war auch bei der Ortsversammlung in Ulten zentrales Thema. Vor allem die Betriebe seien noch mehr gefordert, sich an den öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen.

schwarz stefan oo ulten 300Südtirols Handwerksbetriebe haben lange auf das aktuelle Vergabegesetz gewartet, gerade weil sie sich davon neue Aufträge erwarten bzw. endlich Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen haben. „Das neue Ausschreibungssystem ist neu geregelt worden, es gibt allerdings immer noch einige Details, die noch einfacher organisiert werden müssten", betonte lvh-Ortsobmann von Ulten Stefan Schwarz bei der letzten Ortsversammlung der Handwerker. Auf jeden Fall stelle das neue Gesetz eine Chance für neue Aufträge dar, die es nun zu nutzen gelte. Überzeugt, dass die Handwerker davon profitieren können, zeigte sich auch Bezirksobmann Mathias Piazzi. „Hilfreich wäre vielleicht ein Leitfaden für die Anwendung des Gesetzes für die Verwalter", so Piazzi. Mehr Änderungen und Vereinfachungen hatte sich die Bürgermeisterin von Ulten Beatrix Mairhofer erwartet. Dennoch werde die Gemeinde auch in Zukunft versuchen, so viele Aufträge wie möglich an die lokalen Handwerker zu vergeben. Demnächst geplant seien auf Gemeindeebene vor allem Sanierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Sanierung der Mittelschule mit rund zwei Millionen Euro oder die Erneuerung mehrerer Wasserleitungen.
Diskutiert wurde im Rahmen der Ortsversammlung auch die Organisation einer Wirtschaftsschau, die bei Interesse genügender Handwerksbetriebe noch heuer umgesetzt werden soll. Einen Vortrag über Förderungen im Bereich von Innovationen sowie Forschung und Entwicklung hielt lvh-Mitarbeiterin Sandra Kainz.

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