Erste Algunder Wirtschaftsschau im September!

Die erste Algunder Wirtschaftsschau war das große Thema der lvh-Ortsversammlung, die vor Kurzem im Bürgersaal des Vereinshauses von Algund stattgefunden hat. Die sektorenübergreifende Schau wird Mitte September im Peter-Thalguter-Haus veranstaltet. Auf der Tagesordnung standen aber auch die wichtigsten Themen auf Bezirks- und Verbandsebene, wie etwa die Arbeitssicherheit, die öffentlichen Ausschreibungen und die Lehrlingsausbildung.

Tissot-Peter---OO-AlgundPeter Tissot„Für die kommenden Gemeinderatswahlen ist es wichtig, dass wir motivierte Kadidaten finden, die die Probleme unserer Betriebe angehen und die Anliegen des Handwerks in den Gemeindestuben vorantreiben", betonte Peter Tissot, der Obmann der lvh-Ortsgruppe von Algund. Dann berichtete er erfreut von der sektorenübergreifenden Wirtschaftsschau, die im September im Dorf über die Bühne gehen wird. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Vertretern des hds, UVS, SBB und Algund Aktiv wird von 11. bis 13. September 2015 im Peter –Thalguter-Haus die erste Algunder Wirtschaftsschau stattfinden. „Die Schau ist der ideale Rahmen, um seinen Betrieb und seine Produkte der Bevölkerung vorzustellen und die Vielfalt der Algunder Wirtschaft aufzuzeigen", so Tissot. „Die Anmeldefrist endet voraussichtlich am 31. März", informierte lvh-Eventmanagerin Lorena Ruaz, die den Handwerkern auch Aufschluss über die Schwerpunkte und Ziele der Veranstaltung gab.


Alle interessierten Betriebe von Algund und Umgebung können sich für die Teilnahme im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister unter 0471 323344 anmelden.


Fritz Horst, der Stellvertreter des Bezirksobmannes Mathias Piazzi, klärte über die aktuellsten Themen auf Bezirks- und Verbandsebene auf. Dabei thematisierte er das neue Vergabegesetz, das noch 2015 umgesetzt werden soll, die Wirtschaftsförderungen und das Südtiroler Lehrlingswesen. Außerdem stellte er eine Diplomarbeit eines Innsbrucker Studenten vor, die in Zusammenarbeit mit dem lvh entstanden war und in der die Arbeitssicherheitsbestimmungen in Italien, Österreich und Bayern verglichen wurden. Dabei kam klar zum Ausdruck, dass schon kleinste Vergehen in Italien rigoros bestraft werden. „Das Prinzip „Beraten statt strafen" greift, im Gegensatz zu Bayern und Österreich, in Italien nicht", stellte Fritz mit Bedauern fest.

"Große Probleme"

Handwerksreferent Ulrich Ladurner berichtete von den aktuellsten Themen aus der Gemeindestube. „Die öffentlichen Ausschreibungen bereiten der Gemeindeverwaltung nach wie vor große Probleme", erklärte er. „Jede kleinste Ausgabe ist mit immensem Bürokratieaufwand verbunden", sagte Ladurner. Das Interesse an der Handwerkerzone von Algund sei deshalb so gering, weil die Kosten für lokale Betriebe zu hoch seien. Auch das bedauerte der Referent, erhoffte sich aber dennoch ein positives Jahr 2015.

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