Winterbekleidung: Reinigung als Mittel gegen Mottenfraß

Reinigung als Mittel gegen Mottenfraß

 Endlich hält der Frühling Einzug in Südtirol. Die Winterbekleidung wird bis zum nächsten Herbst in den Schrank gehängt. Die Textilreiniger im Landesverband der Handwerker (LVH) geben wichtige Tipps, damit die wertvollen Kleidungsstücke nicht zur "leichten Beute" für die Motten werden.

Sie sind eine der größten Gefahren für unsere Kleidung: Die Kleidermotten. "Dabei haben sie es eigentlich gar nicht auf den Stoff selber abgesehen", so Martin Silbernagl, Obmann der Berufsgemeinschaft der Textilreiniger im LVH. Motten, und noch mehr deren Raupen, ernähren sich vorzugsweise von Hautresten, Schuppen und sonstigen Absonderungen des menschlichen Körpers, die sich in der Kleidung befinden. Beim "Großen Fressen" beschädigen die Motten dann aber auch die Kleidungsstücke selbst und zerstören sie dann oft unwiederbringlich. Aus diesem Grund raten die Textilreiniger davon ab, benutzte Kleidung zurück in den Schrank zu hängen. "Diese zieht die Motten regelrecht an", so Martin Silbernagl.

Natürlich gibt es Hausmittel gegen Motten, wie beispielsweise unangenehm riechende chemische Wirkstoffe, Zedernholzstücke oder Lavendelsäckchen im Kleiderschrank. Die Wirksamkeit dieser Hausmittel ist jedoch begrenzt. "Das beste Mittel gegen Motten", so Silbernagl, "ist eine gute, fachgemäße Reinigung."

 

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