Orthopädieschuhmacher: Patienten sollten mehr Schuhe zur Verfügung haben

Nur durch die professionelle Maßarbeit der Orthopädieschuhmacher erhalten Menschen mit Gehbehinderung Schuhe, mit denen sie laufen können. „Man sollte allerdings nur zu Fachleuten gehen, damit sowohl Leistung, Preis und der Service stimmen“, erklärt Helmut Burger, Obmann der Orthopädieschuhmacher im lvh-Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister.

Burger-Helmuth---Obmann-OrthopaedieschuhmacherHandwerkliche Arbeit und Maßanpassungen sind Voraussetzung für die Produktion eines orthopädischen Schuhs. „Nur dank individuell hergestellter Schuhe können Menschen mit Gehbehinderung laufen“, erklärt der Obmann der Orthopädieschuhmacher im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, Helmut Burger. Daher sei auch die Anfrage von Seiten des Landtagsabgeordneten Walter Blaas berechtigt, diesen Menschen mehrere Paar Schuhe zur Verfügung zu stellen. Normalerweise hat ein Patient nur Anrecht auf diese speziell gefertigten Schuhe, wenn der Facharzt diese ihm verschreibt. Frühestens nach einem Jahr kann er eine weitere Anfrage für ein neues Paar Schuhe stellen. „Richtigstellen möchte ich allerdings, dass ein paar Schuhe durchschnittlich 600 Euro kosten und nicht 1.000 Euro wie vom Sprecher der Eisacktaler Invalidengruppe Hansjörg Ellemunt behauptet wird. Weiters ist zu sagen, dass ein professionell ausgebildeter Orthopädieschuhmacher nicht zehn Abdrucke machen muss, sondern nur einen. Natürlich muss er einige Zwischenanproben machen, aber das ist was ganz anderes. In dringlichen Fällen werden Schuhe auch in sehr kurzer Zeit angefertigt“, so Burger. Für ein persönliches Beratungsgespräch stehen die Orthopädieschuhmacher im LVH gerne zur Verfügung.

Im Bild: Helmuth Burger, Obmann der Orthopädieschuhmacher im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister

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