Restauratoren: Hilfestellung bei Online-Ansuchen

Seit einigen Monaten ist die gesetzliche Anerkennung der beruflichen Qualifikation für Restauratoren geregelt. Innerhalb 30. Oktober müssen die Online-Ansuchen dazu eingereicht werden. Worauf es dabei ankommt, erklärte Claudio Temelin, Obmann der Restauratoren im lvh, vor Kurzem bei einer Tagung im Haus des Handwerks.

restauratoren onlineansuchen_1000Informationstagung der Restauratoren im Haus des HandwerksLange mussten die Restauratoren im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister für die Anerkennung ihres Berufs kämpfen. Nun wurden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Seit Kurzem können sie das nötige Formular der beruflichen Qualifikation der Restauratoren von Kulturgütern online einreichen. Wie man bei dem Verfahren vorgeht und worauf man dabei achten muss, erklärte Claudio Temelin, Obmann der Restauratoren im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh), vor Kurzem bei einer Informationstagung im Haus des Handwerks in Bozen.

Hilfestellung für Mitglieder

Wie wichtig diese Neuerungen für die Berufsgemeinschaft ist, zeigte die hohe Teilnehmeranzahl: 40 Restauratoren aus der Region Bozen und Trient folgten der Einladung, um die genaue Anleitung für die Anerkennung ihrer Berufsqualifizierung auf telematischen Weg zu erhalten. Schritt für Schritt erklärte Temelin den Anwesenden das Prozedere für das Ansuchen, das innerhalb 30. Oktober eingereicht werden muss. „Nachdem vonseiten des Ministeriums für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten diese Möglichkeit geschaffen wurde, waren wir uns durchaus bewusst, dass es sich dabei um ein komplexes Verfahren handelt, bei dem wir unseren Mitgliedern Hilfestellung geben müssen", erklärte Claudio Temelin bei der Tagung. „Deshalb haben wir uns mit unseren Kollegen in Trient zusammengeschlossen und gemeinsam eine Informationsveranstaltung organisiert, um die nötigen Schritte zu erklären und sicherzugehen, dass alle ihren Anspruch auf diesen Qualifikationsnachweise geltend machen können."

Zusammenarbeit mit Trient fundamental

An der Tagung nahmen auch Valentino Pagani, Direktor des Ressorts für Denkmalpflege, Museen, Vermögen und Mobilität, Verena Rabensteiner, Inspektorin im kulturellen Bereich des Amtes für Denkmalpflege , Veronica Costa, Zuständige für die Marketingabteilung der Confartigianato in Trient und Diego Zini, Verantwortlicher für architektonische Güter in Trient, teil. „Die Zusammenarbeit zwischen den Provinzen Bozen und Trient in dieser Angelegenheit ist fundamental, vor allem um den Anspruch unserer Mitglieder auch wirklich geltend zu machen", betonte Claudio Temelin.

Für weitere Informationen steht der zuständige lvh-Mitarbeiter Wolfgang Egger unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0471 323275 zur Verfügung.

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