Friseure: Zwischen Ausbildung und Prävention

In den vergangenen zwölf Monaten hat die Berufsgemeinschaft der Friseure zahlreiche Events, Weiterbildungskurse und vieles mehr veranstaltet. Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung war der Zeitpunkt gekommen, ein Resümee zu ziehen – und auch nach vorne zu blicken.

jv friseure_2015_800Jahreshauptversammlung der Friseure im Haus des Handwerks„Mit Stolz können wir auf das vergangene Jahr zurückblicken", betonte Maria Stella Falcomatà, Obfrau der Friseure im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister, bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die von lvh-Präsident Gert Lanz eröffnet wurde. Viel hat man im vergangenen Jahr geleistet: Bei Treffen mit Politikern wurden zahlreiche Problematiken und berufsspezifische Thematiken angesprochen und bei zahlreichen Schulbesuchen brachte man den Jugendliche die Möglichkeiten näher, die ein Handwerksberuf bietet. Worte des Lobes fand die Obfrau auch für die vielen Nachwuchstalente, die bei verschiedenen Wettbewerben im vergangenen Jahr Großes geleistet hatten: „Nicht nur bei den Landesmeisterschaften, sondern auch bei nationalen Wettkämpfen und vor allem bei den Weltmeisterschaften der Berufe, den WorldSkills, konnte sich unser Nachwuchs sehen lassen", betonte Maria Stella Falcomatà. Zahlreiche Ausflüge, Gesprächsrunden und Diskussionen haben in den vergangenen zwölf Monaten zu verschiedenen Ideen und Projekten geführt, die man auch im nächsten Jahr weiterführen will: In den kommenden Wochen stehen verschiedene Kurse zum Thema Marketing und berufsspezifischen Themen auf dem Programm.

Schwarzarbeit nach wie vor Problem 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gewährte der Kardiologe und Internist Paolo Gozzi den Anwesenden einen Einblick in die Welt der äußeren körperlichen Zeichen. Mit einem wachsamen Auge können Friseure ihre Kunden auch präventiv auf Hautprobleme aufmerksam machen. Nicht aussparen konnte und wollte man bei der Jahreshauptversammlung der Friseure auch das Thema Schwarzarbeit: „Diese Problematik tritt nahezu in allen Handwerksberufen auf", bedauerte Maria Stella Falcomatà. „Vor allem leidet aber die Gruppe der Friseure unter dem unlauteren Wettbewerb. Nicht vergessen darf man zudem, dass es für die Kunden keinerlei Qualitäts- und Hygienegarantie gibt. Gerade deshalb muss man diesem Phänomen verstärkt entgegenwirken und auf ehrliches Qualitätshandwerk bauen."

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