Maßarbeit im Aufzugschacht

Maßarbeit im Aufzugschacht

 Im Haus des Handwerks in Bozen traf sich kürzlich die Berufsgemeinschaft der Aufzugstechniker im Landesverbande der Handwerker (LVH) zu ihrer Jahresversammlung. Obmann Gianni Tenan rief seine Berufskollegen zum Zusammenhalt auf.

Die Aufzugstechniker im LVH sind eine relativ junge Berufsgemeinschaft. Erst vor wenigen Jahren haben sie sich zu einer eigenen Gemeinschaft zusammengeschlossen. "Hauptsächlich, um gemeinsam gegen die international tätigen Konzerne bestehen zu können und um unser Berufsbild in der Öffentlichkeit zu verankern", so der Obmann der Berufsgemeinschaft, Gianni Tenan.

LVH-Vizepräsident Martin Haller überbrachte den Aufzugstechnikern die Grüße des Verbandes. Er sei selbst Elektrotechniker und könne deshalb viele Belange der Aufzugstechniker gut verstehen. "Gerade für die Aufzugstechniker als junge Berufsgemeinschaft ist es wichtig, mit einer gemeinsamen Stimme nach außen zu sprechen", so Haller.

Obwohl die in Südtirol tätigen Betriebe mit knapp 10 Betrieben zahlenmäßig überschaubar sind, punkten sie auf dem Markt mit hoher Spezialisierung und individuellen Lösungen. Auch im Verband sind sie sehr aktiv. Der Berufsbeirat hat sich im Jahr 2012 monatlich getroffen, um gemeinsame Strategien und Ziele zu entwickeln und zu verfolgen. "Besonders die Mitarbeit am Richtpreisverzeichnis des Landes und an einem einheitlichen Berufsbild war eine große Aufgabe für dieses Jahr", so Obmann Tenan.

Mit einem Stand haben sich die Aufzugstechniker an der Messe "Hotel 2011" teilgenommen. "Zu der Gelegenheit haben wir auch unsere Informationsbroschüre veröffentlicht", so Tenan. Die Aufzugstechniker im LVH bieten, im Gegensatz zu den international tätigen Aufzug-Herstellern, Arbeit nach Maß an. "Wir bieten individuell angepasste Lösungen", erklärt Gianni Tenan, "das können die Multis nicht. Mit dieser Qualitätsarbeit können wir auch bei der Bevölkerung und bei der Wirtschaft punkten, wenn wir unsere Kräfte bündeln."

Auch die Weiterbildung ist für Aufzugstechniker sehr wichtig. Es gibt unzählige Normen, die respektiert und eingehalten werden müssen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Weiterbildungsabende organisiert.

Um die vielseitigen Kenntnisse ihres Berufs im Bereich der Mechanik, Hydraulik, Elektrotechnik und des Designs der Jugend vorzustellen, wurden mehrere Schulbesuche organisiert. Gianni Tenan: "Wir haben gesehen, dass unser Handwerk sehr faszinierend auf die Jugend wirkt, sobald sie davon Näheres erfahren."

 

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