Praktische Lösungen bei Ausschreibungsproblematiken

Das neue Landesvergabegesetz soll kleinen Betrieben vermehrt die Möglichkeit bieten, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen. Die Tiefbauunternehmer im lvh haben im Rahmen ihrer Jahresversammlungen über aktuelle Problemfälle und entsprechende Lösungsansätze diskutiert.

tiefbauer jv_2016_800Auch die Südtiroler Tiefbauer versprechen sich vom neuen Vergabesystem eine Zunahme an Aufträgen. Dies betonte der Obmann der Tiefbauer im lvh bei der diesjährigen Jahresversammlung: „Lange haben wir für das lokale Vergabegesetz gekämpft. Ich hoffe, dass wir in Zukunft bei den öffentlichen Ausschreibungen auch verstärkt berücksichtigt werden." Was das Gesetz im Detail beinhaltet und wie öffentliche Ausschreibungen nun geregelt sind, erläuterte Hansjörg Letzner. Der Ingenieur ging auf einige die Sparte betreffende Unklarheiten und Problemfälle ein. So informierte er die Tiefbauer, wie eine korrekte Bauabrechnung durchgeführt und welche Aspekte hier besonders beachtet werden müssen. Zudem forderte er die Unternehmer auf, sich die Baupläne aufmerksam anzusehen, damit es nicht zu Fehlern bei der Arbeitsausführung komme. Die Ingenieure seien nämlich verpflichtet, vollständige Baupläne vorzulegen.
Ein weiteres wichtiges Thema der Versammlung war die Aus- und Weiterbildung. lvh-Vizepräsident Martin Haller sprach die Meisterausbildung an, die einen weiteren Qualitätsstandard in der Berufsausbildung und schließlich bei der Arbeit sichere. „Wachsen kann unsere Branche aber nicht nur durch unsere eigene Weiterbildung, sondern vor allem durch die Ausbildung von neuen Lehrlingen. Sie sind die Fachkräfte von morgen und in sie sollten wir investieren", so Maier.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Vortrag von Kilian Bedin vom Amt für Abfallwirtschaft, der auf die Neuerungen im Abfall- und Umweltbereich einging.

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