Neues Vergabegesetz: „Chance für unsere KMU und Südtirol"

Die Südtiroler Landesregierung hat den Entwurf für das neue lokale Vergabegesetz genehmigt. „Damit hat die Politik endlich die Möglichkeit wahrgenommen, unsere Klein- und Mittelbetriebe wieder vermehrt in den Markt einzubinden und ihnen eine Chance für die Zukunft zu bieten", betont lvh-Präsident Gert Lanz.

lanz quer 298lvh-Präsident Gert LanzAm Dienstag wurde der Entwurf für das Landesvergabegesetz, auf das man seit Jahren wartet und das man immer wieder eingefordert hatte, von der Südtiroler Landesregierung genehmigt. „Es ist unsere Hauptaufgabe, allen Betrieben die Möglichkeit zu geben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Wirtschaft teilzunehmen", erklärt Gert Lanz, Präsident im Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister. „Eine Aufgabe, die wir bei der Mitgestaltung und Ausarbeitung unserer Entwürfe und Vorschläge an oberste Stelle gesetzt haben." Seit Jahren ist zahlreichen hiesigen Klein- und Mittelbetrieben nämlich der Zugang zu den öffentlichen Ausschreibungen verwehrt. Die Forderungen des lvh: die rigiden Beteiligungsbestimmungen neu regeln, den Unternehmen die Möglichkeit bieten, sich an öffentlichen Ausschreibungen zu beteiligen und wettbewerbsfähig zu bleiben und dadurch ein sinnvolles Wirtschaften ermöglichen.

lvh: Vorschläge eingebracht

In intensiver Kleinstarbeit wurden in den vergangenen Monaten vonseiten des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister Vorschläge eingebracht und Entwürfe ausgearbeitet. Nun wurde das Gesetz genehmigt. „Mit verschiedenen neuen Regelungen, wie beispielsweise die Null-Kilometer-Kriterien für die Ausschreibungen unter dem Stellenwert, die Erhöhung des Schwellenwertes im Bereich der Bauaufträge, werden künftig neue Impulse für die hiesige Wirtschaft geschaffen", ist Lanz zuversichtlich. Er blickt optimistisch in die Zukunft: „Mit diesem Gesetz kommen wir hoffentlich unserem Ziel einen Riesenschritt näher. Wir wollen unseren Betrieben eine solide Basis für ihren Arbeitsalltag und Perspektiven für die Zukunft schaffen und sie endlich das tun lassen, was sie können: gute und qualitativ hochwertige Arbeit anbieten und auch ausführen."

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