Neuer Energiebonus: „Diskriminierung!"

Die lvh-Spitze äußert sich kritisch über die Neuregelung des Energiebonus bei Gebäudeverbesserungen, die Landesrat Richard Theiner gestern vorgestellt hat. Wohnungen in Gewerbegebieten und Gewerbegebieten mit besonderer Zweckbestimmung sind davon ausgeschlossen. „Es handelt sich bei der Neuregelung um eine Diskriminierung. Zudem trägt diese nicht zur Vereinfachung der Rechtsvorschriften bei", so lvh-Präsident Gert Lanz.

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„Das neue Konzept des Energiebonus überzeugt nicht und führt zu Diskriminierungen in Bezug auf das so wichtige Thema der energetischen Gebäudeoptimierung", protestiert die lvh-Spitze vehement gegen die neue Regelung des Energiebonus, wie sie am gestrigen Vormittag vom Landesrat für Umwelt und Energie Richard Theiner vorgestellt wurde. Vor allem die Passage zum Kubaturbonus für existierende Bauten und der ausdrückliche Ausschluss der Zonen rund um „Wald", „Alpinem Grün", „Gewerbezonen" und „Gewerbezonen mit Zweckbestimmung" sorgt für Unmut. „Auf diese Art und Weise werden Besitzer von Gebäuden in Gewerbezonen diskriminiert, da sie den Energiebonus nicht mehr in Anspruch nehmen können", unterstreicht der Präsident des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister Gert Lanz. „Es fällt uns schwer, diese Entscheidung der Landesregierung zu verstehen. Zumal es zurzeit bereits wenige positive Impulse für die lokale Wirtschaft gibt. Mit solchen Bestimmungen werden die kleinen Unternehmen nur noch zusätzlich entmutigt und die notwendige Ankurbelung der Bauwirtschaft verhindert. Auch dienen die neuen Bestimmungen keineswegs der Vereinfachung der Rechtsvorschriften. Wir wünschen uns, dass sich die Landesregierung um ein schnelles Umdenken bemüht und Impulse zur Ankurbelung der Konjunktur setzt" hofft Gert Lanz.

 

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