Vier Länder, dieselben Fragen: Was das Tischlerhandwerk über Grenzen bewegt
Was beschäftigt Tischlerbetriebe über Ländergrenzen hinweg? Das zeigte sich bei der Vierländertagung in Reschen:
Kürzlich trafen sich Vertreter/innen des Tischler- und Schreinerhandwerks aus Südtirol, Österreich, Deutschland und der Schweiz zur Vierländertagung im Aktiv Hotel Edelweiss in Reschen. Eingeladen hatte die Berufsgemeinschaft der Tischler/innen im lvh unter Obmann Michael Gruber.
Diskutiert wurden die aktuelle Wirtschaftslage sowie europäische Vorgaben wie die Entwaldungsverordnung EUDR, der Digitale Produktpass, die neue Bauproduktenverordnung und die EU-Verpackungsverordnung. Auch nachhaltiges Bauen, Wiederverwendung und Fenstersanierung spielten eine Rolle.
Der zweite Tag rückte Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in den Fokus. Die Teilnehmenden verglichen Lehrlings- und Meisterausbildung sowie unterschiedliche Modelle der Berufsbildung. Daneben ging es um Kollektiv- und Gesamtarbeitsverträge, grenzüberschreitenden Expertenaustausch und gemeinsame Ansätze bei der Lehrlingsgewinnung. Auch künstliche Intelligenz war Thema – mit ihren Chancen und Risiken für das Tischlerhandwerk.
Der Austausch zeigte dabei, wie ähnlich viele Herausforderungen über Ländergrenzen hinweg sind.
Foto: Teilnehmende aus vier Ländern tauschten sich in Reschen über das Tischlerhandwerk aus © lvh.apa
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