Wie sich das Dachdeckerhandwerk für morgen rüstet
Nachhaltigkeit, Nachwuchs und internationale Zusammenarbeit: Beim IFD-Kongress in Wien ging es um die Zukunft des Dachdeckerhandwerks. Doch neben neuen Ideen stand auch eine wichtige Entscheidung auf dem Programm.
Den Auftakt des Kongresses der Internationalen Föderation des Dachdeckerhandwerks (IFD) bildete die Generalversammlung, bei der unter anderem die Bilanz genehmigt wurde. Anschließend standen Fachvorträge und der Austausch zwischen den Mitgliedsverbänden auf dem Programm.
Nachhaltigkeit und Nachwuchs im Fokus
Verschiedene Mitgliedsverbände präsentierten Nachhaltigkeitsprojekte, berichteten über die Ausarbeitung technischer Richtlinien und stellten Initiativen vor, mit denen junge Menschen für das Handwerk begeistert werden sollen.
In Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Teilnehmer mit den Herausforderungen der kommenden Jahre und der Frage, wie die IFD ihre Mitgliedsverbände gezielt unterstützen kann. Auch die gegenseitige Weitergabe von Wissen und Erfahrungen spielte dabei eine wichtige Rolle.
Keine IFD-Weltmeisterschaft 2027
Die für 2027 in Ungarn geplante IFD-Weltmeisterschaft wird aufgrund der hohen Kosten nicht stattfinden. Diese Entscheidung fiel im Rahmen des Kongresses. Vorgesehen waren Wettbewerbe in den vier Disziplinen Steildach, Flachdach, Fassade und Spengler.
Wiener Tradition zum Abschluss
Abseits des fachlichen Programms boten ein gemeinsames Abendessen in einem traditionsreichen Wiener Heurigenlokal und eine Stadtrundfahrt mit einer historischen Bahn Gelegenheit, internationale Kontakte zu pflegen und den Kongress in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Im Bild: Die Dachdecker/innen tauschten sich beim IDF-Kongress in Wien über die Zukunft ihres Handwerks aus – © lvh.apa
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