Variables Lohnelement auch für 2026 bestätigt
Bauhandwerk: Positive Signale für den Sektor, Wirtschaftsverbände und Sozialpartner haben kürzlich ein Abkommen für das variable Lohnelement für 2026 unterzeichnet.
Kürzlich haben die Vertreter/innen der beiden Arbeitgeberverbände CNA Alto Adige Südtirol und der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa), sowie die vier Gewerkschaften ASGB Bau, FILCA-SGB/CISL, FILLEA-GBH/CGIL und FENEAL-SGK/UIL eine Vereinbarung unterzeichnet, in der die Zahlung des variablen Lohnelements (EVR) auch für das Jahr 2026 bestätigt wird. Grundlage ist, der im Jahr 2023 unterzeichnete, ergänzende Landesvertrag für das Bauhandwerk.
Das EVR ist ein variables Element, dessen Höhe von einer Produktivitätssteigerung abhängt, die anhand mehrerer Parameter gemessen wird.
Die Analyse, der im Landestarifvertrag für das Bauhandwerk festgelegten Parameter ergab, dass drei von fünf Werten einen positiven Trend aufweisen, wenn man den Dreijahreszeitraum 2023-2024-2025 mit dem Dreijahreszeitraum 2022-2023-2024 vergleicht, weshalb beschlossen wurde, den EVR auch im Jahr 2026 in Höhe von 5,4 Prozent des Entgelts auszuzahlen. Konkret handelt es sich um einen Betrag zwischen etwa 60 und 120 Euro brutto pro Monat, je nach Einstufung der Beschäftigten. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet dieser Betrag eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, die auf die jüngsten Lohnerhöhungen, die die Grundlage für die Anwendung des EVR-Prozentsatzes bilden, und auf die Bestimmungen des neuen Haushaltsgesetzes zurückzuführen ist, mit dem die Besteuerung von produktivitätsabhängigen Prämien auf 1 Prozent gesenkt wurde. Aus diesen Gründen wird sich das Nettogehalt der Arbeitnehmenden weiter erhöhen.
„Wir freuen uns über dieses positive Signal für die Südtiroler Bauwirtschaft: Es bestätigt, dass die Arbeitgebenden in unserer Branche das große Engagement ihrer Mitarbeitenden voll anerkennen“, erklärten lvh-Baugruppenobmann Fritz Ploner und der CNA Costruzioni Alto Adige Südtirol Obmann Rodolfo Gabrieli.
Im Bild (von links): Marco Nobile (lvh), Stefano Schwarze (Fillea CGIL-AGB), Alexander Freiberger (Fillea CGIL-AGB); Georg Plaickner (SGB-CISL); Patrizio Serra (ASBG); Sylvia Gall (FILCA-SGB/CISL); Michele Pavan (Feneal UIL-SGK); Fritz Ploner (lvh.apa); Werner Blaas (ASGB); Walter Pöhl (lvh.apa); Zoia Reiterer (lvh.apa) und Matteo Salvetti (Feneal UIL-SGK) – Foto © lvh.apa
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