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lvh-Ortsversammlung in Innichen setzt klare Signale

Das Handwerk in Innichen zeigt sich aktiv, engagiert und zukunftsorientiert.

Datum
01.04.2026
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Bei der jüngsten Ortsversammlung der lvh-Ortsgruppe wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Betrieben, Verband und Gemeinde ist, um aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen und Perspektiven zu entwickeln.

Engagement, das verbindet
Ortsobmann Dieter Happacher blickte in seinem Bericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders das Marktlfescht blieb in Erinnerung: Trotz widriger Wetterbedingungen am Sonntag konnte die Veranstaltung erfolgreich durchgeführt werden. Ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt war auch das anschließende Helferessen, bei dem über 60 Beteiligte für ihren Einsatz gewürdigt wurden.
Das soziale Engagement der Ortsgruppe zeigt sich auch in verschiedenen Unterstützungsaktionen. So wurden Spenden an den Vinzenzverein sowie die Krebshilfe geleistet bzw. zugesagt. Weitere Initiativen, etwa die finanzielle und tatkräftige Mitwirkung am Familienfest, gemeinsam mit dem Familienverband sind bereits in Planung.

Blick auf Bezirk und Zukunft
In seiner Funktion als Bezirksobmann richtete Dieter Happacher den Blick über die Ortsgrenzen hinaus. Er erinnerte an die erfolgreichen Landesmeisterschaften, die Bezirksversammlung sowie das Großprojekt „Abenteuer Handwerk“, bei dem rund 2.000 Kinder gemeinsam mit ihren Familien das Handwerk hautnah erleben konnten.
Positiv hervorgehoben wurde auch der Austausch mit der neuen Direktorin des Berufsbildungszentrums im Herbst 2025. Gleichzeitig sprach Happacher aktuelle Herausforderungen offen an: Der Wegfall der „Tipworld“ sei ein Verlust für die Branche, weshalb bereits Gespräche über mögliche Alternativen laufen.
Ein zentrales Thema bleibt zudem die zunehmende Bürokratie, die viele Betriebe belastet. Ebenso dringend sei die Frage des leistbaren Wohnraums, die für die Zukunft des Handwerks eine entscheidende Rolle spielt.
Ein wichtiges Signal für die Nachwuchsarbeit ist der erstmals übergemeindlich organisierte SkillsDay im Oberpustertal. Gemeinsam mit den Mittelschulen wurde ein Format geschaffen, das Jugendlichen praxisnahe Einblicke in verschiedene Handwerksberufe ermöglicht. Happacher zeigte sich erfreut über die gelungene Umsetzung und die positive Resonanz.

Wissen, das weiterbringt
Mit praxisnahen Informationen unterstützte Klaus Fischnaller, Büroleiter und Steuerexperte im lvh-Büro Bruneck, die anwesenden Betriebe. Er gab einen Überblick über steuerliche Neuerungen und zeigte konkrete Möglichkeiten zur Optimierung auf. Gleichzeitig lud er dazu ein, die Beratungsangebote des lvh aktiv zu nutzen.
Auch Ester Demetz, Büroleiterin für Bezirke und Berufe, stellte die vielfältigen Leistungen des Verbandes vor. Anhand konkreter Beispiele verdeutlichte sie den Mehrwert einer Mitgliedschaft und rief dazu auf, die vorhandenen Angebote stärker in Anspruch zu nehmen.

Nachwuchs und Engagement im Mittelpunkt
Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Sandra Hofer, die bei den Landesmeisterschaften der Berufe den ersten Platz als Malerin und Lackiererin erreichte. Die Auszeichnung unterstreicht eindrucksvoll die Qualität und das Potenzial des handwerklichen Nachwuchses im Bezirk.
Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge aus den Gruppen im lvh: Christina Zacher berichtete über die Aktivitäten der Frauen im Handwerk, während Johanna Zacher die Arbeit der Junghandwerker/innen vorstellte und zur Jahresversammlung am 9. Mai in die Finstral AG am Ritten einlud.

Gemeinsam die Zukunft gestalten
Die Ortsversammlung in Innichen zeigte deutlich: Das Handwerk lebt vom Engagement seiner Betriebe, vom Zusammenhalt in der Gemeinschaft und vom offenen Dialog mit der Gemeinde.
Zwischen gelebter Tradition, aktuellen Herausforderungen und neuen Impulsen für die Zukunft wird klar: Wer das Handwerk stärkt, stärkt die Region.

 Im Bild (von links): Johanna Zacher, Stefan Taschler, Sandra Hofer, Dieter Happacher (lvh-Bezirksobmann), Cristina Zacher, Fabian Perpmer und Christof Burgmann– © lvh.apa

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