Junge Talente zeigen ihr Können: Tischler-Nachwuchs überzeugt beim Jugendwettbewerb 2026
Präzision, Kreativität und handwerkliches Geschick standen im Mittelpunkt des 27. Südtiroler Jugendwettbewerbs der Tischler, der kürzlich im Berufsbildungszentrum „Dipl. Ing. Luis Zuegg“ in Meran ausgetragen wurde.
Insgesamt 39 Teilnehmer/innen aus den Landesberufsschulen in Bozen, Brixen, Bruneck und Meran stellten sich der Herausforderung und zeigten eindrucksvoll das hohe Niveau der Ausbildung im Tischlerhandwerk.
Organisiert wurde der Wettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Lehrlings - und Meisterausbildung sowie dem Berufsbildungszentrum Meran – ein bewährtes Zusammenspiel, das einmal mehr für einen reibungslosen Ablauf und eine hohe Qualität der Veranstaltung sorgte.
Praxis unter Wettbewerbsbedingungen
Die Teilnehmenden fertigten innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens unterschiedliche Werkstücke an – von der Gebäckschale über den Hocker bis hin zum Notenständer und einem Kleinmöbel. Dabei wurden nicht nur handwerkliche Fertigkeiten geprüft, sondern auch Genauigkeit, Planung und Umsetzung unter Zeitdruck.
Gerade im vierten Lehrjahr kamen zudem Bewertungskriterien zur Anwendung, wie sie auch bei internationalen Wettbewerben wie den WorldSkills verwendet werden.
Die Besten ihres Fachs
In den einzelnen Klassen konnten sich folgende Teilnehmer den ersten Platz sichern:
Im 1. Lehrjahr überzeugte Lukas Steiner aus Latzfons (Klausen), Lehrling bei der Tischlerei Waldboth OHG in Klausen, mit einer präzise gefertigten Gebäckschale aus Fichte.
Im 2. Lehrjahr erreichte Matteo Willeit aus Enneberg, tätig bei Frena Interiors d. Ellecosta Ivan in Enneberg, den ersten Platz mit seinem Hocker aus Fichte und Lärche.
Im 3. Lehrjahr setzte sich Tobias Gruber aus St. Pankraz, Schüler des Berufsbildungszentrums „Dipl. Ing. Luis Zuegg“ in Meran, mit seinem Notenständer aus Lärche an die Spitze.
Im 4. Lehrjahr sicherte sich Michael Egger aus Terlan, Lehrling bei der Tischlerei Oberkofler KG in Jenesien, mit einem Kleinmöbel aus Lärche den ersten Platz.
Die ausgezeichneten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, wie viel handwerkliches Können und gestalterisches Verständnis bereits in der Ausbildung vermittelt werden.
Starke Basis für die Zukunft
Der Wettbewerb machte einmal mehr deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieben, Berufsschulen und Institutionen ist. Die fachliche Betreuung durch Ausbildner und Lehrkräfte sowie die Unterstützung der Betriebe bilden die Grundlage für die hohe Qualität der Ausbildung im Tischlerhandwerk.
Auch die Jury unterstrich in ihrer Zusammensetzung – darunter Fachlehrer/innen, Tischlermeister/innen und ehemalige WorldSkills-Teilnehmende – und mit ihrer Bewertung den professionellen Anspruch des Wettbewerbs.
Der Jugendwettbewerb ist weit mehr als ein Leistungsvergleich. Er ist eine Plattform für Motivation, Austausch und Weiterentwicklung. Die Teilnehmer/innen sammeln wertvolle Erfahrungen und erhalten gleichzeitig eine Bühne, um ihr Können sichtbar zu machen.
Im Bild (v.l.): Die Teilnehmer/innen des 1. bis 4. Lehrjahrs – © lvh.apa
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